Manchmal bestelle ich bei irgendeinem Weingut Wein – entweder wurde das Gut oder ein einzelner Wein in einem anderen Blog / Wein-Zeitschrift / Prospekt erwähnt oder ich finde es beim durchblättern des jeweils aktuellen Gault Millau für Wein. Wenn ein Wein oder Weingut meine Aufmerksamkeit erregt, gehe ich auf die Webseite und stell mir ein Paket zusammen – so von allem 1 Flasche, von unten nach oben – Literflasche, 0.7l Flasche, Einzellage. Dabei hab ich manchmal Pech und manchmal Glück. Und diesmal Glück im Pech:
Wir wollten Wein von einem Winzer Leonhard, suchten im Internet, fanden eine Webseite, bestellten alles durch, wunderten uns kurz, dass es den Pinot Noir Weissherbst nicht gab und nahmen statt dessen den Portugieser Weissherbst. Auch der gelbe Muskatteller hiess irgendwie anders – egal – bestellt, geliefert bekommen, gestern den ersten Wein probiert.
Bei der Hitze – Literwein (Kerner, Scheurebe, Portugieser Weissherbst). Immer nur ein Glas natürlich, nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht. Der Kerner sehr angenehm, die Fruchtigkeit/Süsse schön von der Säure abgefedert, die Scheurebe sehr aromatisch (erinnert in der Ferne an Traminer), der Weissherbst wie halt Weissherbst ist – fruchtig, leicht süss, aber eben doch lecker – vor allem bei eben dem heissen Wetter.
Und während wir nun nochmal überlegten, warum es den Pinot Noir Weissherbst nicht gab – den wir doch eigentlich wollten – uuuups, da fiel es uns auf. Beim falschen Winzer bestellt. Heissen halt gleich (also die Winzer) – der eine aus Rheinhessen, der andere aus der Südpfalz. Wir haben jetzt Südpfalz. Das war Pech oder aber – da die 3 ersten Weine gut waren – Glück. Ich halt Euch auf den Laufenden! Sind ja noch 9 weitere Weine noch in der Timeline/Drinkline. Und später dann nochmal 12 aus Rheinhessen.