Jeden 5. des Monats möchte Frau Brüllen wissen, was wir so machen und nennt es diesen Monat – weil Juli und Sommer und Hitzewelle – WsDedgT (Wie schwitzt Du eigentlich den ganzen Tag). Spoiler: Ich schwitze gar nicht, es regnet nämlich und hat abgekühlt.
Ich wache vor dem Weckerklingeln auf, liege ein bisschen rum und höre den Vögeln zu und stehe dann doch schon mal auf. Bad, Küche zwecks Kaffeemaschine, wieder Schlafzimmer um den Radiowecker auszustellen (sie spielen Eddy Grant – gimme hope jo’anna). Es regnet wirklich schlimm und donnert auch, also wecke ich den Mitschläfer, damit er mich zum Bahnhof fährt. Macht er auch, der Gute.
Auf dem Weg vom Bahnhof in der grossen Stadt zum Büro nieselt es nur, ich mach nicht mal den Schirm auf.
Im Büro das Übliche – einstempeln, Mails checken, klären ob der Remotezugriff wieder geht (erstmal nicht), klären, ob ich mit einem speziellen Notebook remote zugreifen darf (soll ich probieren, mach ich dann mittels Hotspot auf meinem Handy, es scheint zu gehen, genau weiss ich das dann heute Abend).
Schneller Kaffee und Zigarette (eigentlich so ein Erhitzer, den ich mir neu zugelegt habe, die haben auch Menthol-Sticks, das schmeckt eigentlich gut) auf der Dachterrasse, dann Sprintreviews. Hier schaue ich Teams des Herstellers unseres Hauptsystems zu, die präsentieren, was sie die letzten 2 Wochen gemacht oder nicht gemacht haben. Dann fasse ich das alles zusammen und verschicke es innerhalb der Firma an die Leute, die es interessiert bzw. gefälligst interessieren sollte.
Gleich danach ein Meeting zum Projekt Z, dem ich zugeteilt wurde. Eigentlich erst ab August und eigentlich nur einen Tag in der Woche, aber ich werde schon fleissig zugespammt mit Infos und Meetings.
Danach schreib ich noch ein bisschen was zusammen
Morgen habe ich 4 Meetings am Stück, bei einem (dazwischen) muss ich was abklären, das mache ich jetzt schnell, weil morgen ja keine Zeit dafür.
Mittags Kaffee und erhitzter Tabak.
Ein Kollege hört nach nunmehr 20 Jahren auf, 31.7. ist der Letzte. Da unser gemeinsamer Chef im Urlaub sein wird, machen wir heute bereits Übergabe der Karte und des Geschenks an den Kollegen.
Nun ist Stehing im Nachbarteam (ich sitze aber), wir gehen die Produktivsetzung des WE durch, diskutieren ein bisschen über dies und das, auch über Projekt Z. Sachen halt. Ich mache noch eine kleine Präsentation zum Projekt E, damit sie Bescheid wissen, was da läuft.
16:45 stempel ich aus und gehe (mit dem Notebook) nach Hause. Dort teste ich erstmal, ob ich mich in die Firma verbinden kann: Nach ein bisschen hin und her (und Hilfe vom Mitbewohner, der sich auch mit Hardware auskennt) hat es letztendlich geklappt.
Der Mitbewohner (der sich auch mit Kochen auskennt) hat tagsüber schon mal ein Gulasch gekocht, dass essen wir dann mit Knödeln aus gekauftem Knödelteig. Gegossen werden muss nicht, hat ja geregnet.
Ich setze mich vor den Fernseher und habe noch 2 Folgen „lost in Space“ gesehen.
Nun liege ich im Bett, poste das und dann ist wieder ein 5. des Monats geschafft. Puuh.
dezente 4″g“.
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Genau 😉. Dezent – kann ich
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qed.
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heute ist welttag des kusses… sagen die im fernsehen. also mitbewohner küssen!
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Uuups, schon aus dem Haus. Dann heute Abend
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dann aber richtig.
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Da liegt wieder ein ereignisreichen Tag seligen Schaffens hinter dir 😉
Ich selbst habe ganz vergessen das wir gestern den 5. Hatten und werde meinen Tagesbericht auch nicht nachholen.
🌈😘😎
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Hey, ich sag’s Dir
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