Wir haben den 5. Februar, es ist kalt, aber die Schneeglöckchen wissen trotzdem Bescheid und so will Frau Brüllen wissen, ob das überall so ist und nennt diese Umfrage WwDadSedgT (Wie wartest Du auf die Schneeglöckchen eigentlich den ganzen Tag) und alle, zumindest ich, kann berichten – muss ich nicht, sind schon da 😊
Sonst so: 6:22 fängt mein Radiowecker an zu spielen, Lied habe ich vergessen, weil ich ihn gleich ausgeschaltet habe. Bad, Kaffee, Handy, Zigarette – wie immer halt.
6:55 mache ich mich, an den Schneeglöckchen vorbei, auf den Weg zur S-Bahn. Ich sehe sie nicht, weil es noch dunkel ist.
Es ist kalt, so laufe ich sehr schnell und erwische sogar den Zug eher – der ist voll, aber ich finde noch einen Platz. Nach ein paar Stationen steigen welche aus, so kann ich den Platz sogar noch wechseln.
Im Büro stemple ich ein, dann reden wir ein wenig: über das Webinar gestern, über einen Bürovorfall gestern, über eine vergebliche Bewerbung eines Kollegen auf einen Teamleiterposten (keine Ahnung, warum sie den abgelehnt haben, der wäre perfekt gewesen – engagiert, informiert – nun ja, was weiss ich schon). Daneben (Multitasking) Mails checken, ein paar Slides verschicken, …
9:00 gehe ich für eine Zigarette und einen Kaffee auf die Dachterrasse, dann rede ich noch mit ein paar Kollegen.
Am Wochenende werden einige Systeme aktualisiert, es gibt einiges zu planen. Auch sollen Passwörter geändert werden, hier gilt es auch einiges zu beachten und zu testen. Die Zeit vergeht.
Neuerdings bin ich für ein weiteres System verantwortlich (als Stellvertretung, also – so wie es hier verstanden wird – voll verantwortlich). Es gibt einen online Kurs, den fange ich an.
Mittags eine Zigarette und einen weiteren Kaffee, dann geht es weiter. Abwechselnd Kurs, Planung Wochenende, Testing Passwörter. Alles – bis auf den Kurs – zäh. Liegt auch teilweise an den Parteien, die beteiligt sind.
14:00 habe ich ein Meeting zum Thema Cloud (natürlich – wenn die ganze Welt dahin geht (die ersten schon wieder zurück, aber das ist eine andere Geschichte)), gehen wir auch. Also prinzipiell. Also grundsätzlich. Es gibt schon Konzepte. Viele. Nun soll Fleisch an die Knochen. Wir schwatzen ein bisschen, dann muss ich weiter, weil nächstes Meeting. Praktisch, denn es ging gerade an die Aufgabenverteilung. Im nächsten Meeting auch nur Hiobsbotschaften – grosses Problem, Umgehungslösung wäre da, jetzt muss das mit dem Management abgestimmt werden. Morgen gibt es ein Meeting dazu. Ich zucke mit den Schultern, ich bin müde.
Noch eine halbe Stunde Mails abarbeiten, dann ist es Zeit, nach Hause zu gehen. 17:30 komme ich an und ich habe die Schneeglöckchen gesehen, es war gerade noch hell genug

Zu Hause hocke ich mich erstmal hin und begutachte den Pensionskassenbescheid (eine Art Betriebsrente, jedes Jahr kommt ein Wisch mit der Info, wieviel man dann dereinst bekommen wird). Nachdem ich den gelesen habe, hole ich Prosecco und trinke darauf. Dann geht’s ans kochen, es gibt rotes Curry mit Schweinefleisch und Kokosmilch. Sehr lecker, leicht scharf. Dazu habe ich Reis gegessen.

Danach zum runterkommen eine neue Folge Wilsberg „Über dem Gesetz“.
Jetzt wird das noch gepostet und dann war es das für den fünften des Monats.
Habt es gut.
Rauchen nix gut. Muss ich nicht erklären.
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Ich weiss
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du auch.
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