5. März, Aschermittwoch. Frau Brüllen ist da eher nicht dabei und flüchtet in die Berge, will aber trotzdem wissen, wie die Welt da draussen mit dem Ende der Karnevals/Faschings/Fassnachtzeit umgeht und nennt diese Umfrage WgDmdEdFeudgT (Wie gehst Du mit dem Ende der Fassnacht eigentlich um den ganzen Tag).
Spoiler – interessiert mich nicht, bin da nicht sehr involviert.
6:05 stehe ich auf, leise, damit der Mitschläfer nicht wach wird), gehe in die Küche (Kaffeemaschine), Bad (Restaurierungsarbeiten), Wohnzimmer (Kaffee trinken, Candy Crush spielen). Dann verabschiede ich mich vom Mitbewohner, der für ein paar Tagen wegfährt (bei den Eltern nach dem Rechten sehen und auch so ein bisschen hin und her).
Im Hellen (das ist schon schön jetzt) gehe ich zur S-Bahn, die ist Dank Fassnachtsferien sehr leer, ich kriege einen Fensterplatz, es ist schön warm.
In der grossen Stadt angekommen gehe ich zum Büro, es ist immer noch kalt, aber die Sonne scheint, es wird ein schöner Tag, ich habe ganz gut Laune.
Im Büro stemple ich ein, checke Mails, erledige kleine Dinge und bring erstmal alles auf den Weg. Der Chef von dem einen Technikteam kommt und will wissen, wie der Stand beim System D ist – allerdings nur wegen einer Korrektur, das eigentliche Problem interessiert ihn nicht. Ich hole mir einen Kaffee und laufe dabei dem CIO über dem Weg, der will nun wissen, wie der Stand beim Problem des Systemes D ist. Ich erzähle alles, er ist zufrieden, dass wir ein Taskforce Meeting haben und anscheinend die richtigen Leute am Tisch. Ich sage nichts und gucke motiviert.
Dann setze ich einen Kollegen ins Bild, der etwas später kommt, danach Kaffee mit ihm und einem anderen – kurz ablästern.
Danach Meeting zu einer Systemaktualisierung im Sommer, dann Taskforcemeeting (diesmal auch 2 Teamleiter am Start). Wie erwartet: wir haben eine Situation, die durch Zahlen / Messungen belegt ist. Nun wird um die Zuständigkeit / Verantwortung gestritten – alles so Alphatiere. Ich fahre heute eine andere Taktik (die letzten Tage war ich eher die Strenge) – abwechselnd Mütterlichkeit (oh Du, ich verstehe das voll) und Hilflosigkeit (Du, ich weiss nicht, was ich machen soll, könnt Ihr nicht bitte mal gucken, Ihr kennt Euch doch aus). Resultat – so mittel. Aber immerhin werden Massnahmen ergriffen – ich sag mal Tausch der Systeme (produktiv und test) und prüfen, ob „Fehler“ mit wandert. Ergebnis: Fehler wandert mit – bedeutet, das Problem ist im System, nicht in der darunterliegenden Hardware. Nachmittag noch ein zweites Meeting, um die Ergebnisse zu besprechen. Es werden weitere Tests geplant.
Danach Teammeeting und noch ein Meeting im Nachbarteam. Endlich kann ich gehen und spaziere in schönster Sonne nach Hause.
Dort mache ich mir erstmal ein paar Stullen. Dann kommen einige Telefonate, etwas unerfreulich, jeder erzählt was anderes. Jeder will den Wegfahrer sprechen. Ich versuche den aushäusigen Mann zu erreichen, klappt nicht. Ich denke, er ist irgendwo was essen.
Ich sitz ein bisschen rum, räume die Küche auf, spiele am Handy und gehe zeitig ins Bett. Irgendwann erreiche ich den Rumtreiber und wir besprechen die undurchsichtige Situation. Alles unschön. Weitere Anrufe. Zäh. Wahrscheinlich kommt der Aushäusige nun doch wieder nach Hause.
Jetzt poste ich das hier, dann schlafe ich und muss an nichts denken.
das klingt wie schwarze wolken am horizont. drücke die daumen. ☕️
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Danke. Wird schon werden
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drücke die daumen.
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Dankeschön
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Danke für den Kaffee
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🙏
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Nach den Eltern sehen klingt nach Veränderung.
Ich hab das alles schon durchgemacht, aber das ist nicht wichtig.
Alles kommt wie es kommt und fast alle Probleme sind beherrschbar.
Alles Gute, GlasWeintrinkerin.
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Danke, das ist lieb
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