5. September. Frau Brüllen arbeitet wieder, der Gatte gesundet, der eine Sohn ist in Japan. Nun möchte sie wissen, ob noch jemand im Ausland ist und was da so abgeht und fragt halt WmDeiAdgT (Was machst Du eigentlich im Ausland den ganzen Tag). Bitte sehr:
Ich habe Urlaub und bin in Spanien. Ein weiterer Mitbewohner wird sich zu uns gesellen, er kommt am Samstag in Valencia an und ich nutze die Gelegenheit und fahre heute schon nach Valencia und verbringe da einen Nachmittag und Abend.
8:55 wache ich auf, Guck ein bisschen im Handy rum und stehe dann auf. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, der Pool auch.
Ich mach mir einen Kaffee und hocke ein bisschen da und genieße die Ruhe. Nur Grillen und Vögel.
Dann packe ich eine kleine Tasche zusammen (was man so für eine Nacht im Hotel und einen Nachmittag/Abend und einen Vormittag braucht, bei der Hitze also nicht viel, lt. Internet könnte es regnen, das ignoriere ich einfach) und gegen 11:00 fahren wir los Richtung Valencia. 13:00 check ich ein, in der Minibar gibt es Cola (inklusive), da wird gleich eine getrunken. Ich ziehe mich kurz um und fahre aufs Dach – Pool und Bar und halt super Ausblick. Vor allem das Stadion, das gerade dort gebaut wird

Es gibt ein Gym, aber da ist niemand und allein wollte ich dann halt auch nicht

Ich hatte mir ins Hotel eine Touristenkarte liefern lassen, mit der kann ich dann kostenlos ÖV nutzen, die Metrostation ist nur 50m entfernt – los geht’s: Valencia yo vengo.
14:00 Metro Richtung Zentrum, an der Plaza Espana steige ich aus und laufe weiter Richtung Zentrum. Auf dem Weg in einer Bar ein kleines Bier und eine Tapa

Ich habe bis jetzt außer Kaffee und Wasser noch nichts gehabt.
Weiter geht’s ins Zentrum – Mercado Central



Gleich daneben gibt es einen Paella Stand und ich bekomme eine Paella negra – hatte ich bisher noch nie gegessen

Gleich daneben ein putziges Haus – ja ist denn schon Weihnachten?

Weiter schlendere ich durch die Stadt und trinke ein Aqua de Valencia (Orangensaft, Cava – also Sekt, Wodka und Gin) im Bear Club

Ich sehe die Stierkampfarena, leider wird da gebaut und man kann nur von außen gucken

In Valencia gab es einen Fluss Turia, dann gab es eine Überschwemmung, da haben sie ihn umgeleitet und in dem alten Flussbett einen Park angelegt. Jemand – nicht ich – meinte man kann bis zum Meer laufen. Nach ca. 4 km meinte jemand – nicht ich – dass wir in die falsche Richtung gelaufen sind. Nun ja – Schritte sind Schritte. Der Park selber ist hübsch




Erkennt jemand E.T. ?
In einer Bar ruhe ich mich aus, ich bin etwas fertig. Ich trinke einen Cremeat – Kaffee mit Rum und Anis und es gibt ein paar sehr gute Tapas




Danach gehe ich in den botanischen Garten





Nun bin ich wirklich fertig und brauche eine Pause. In einer Bar esse ich Morcilla, der Miturlauber Artischocken


Wir gehen durch das Stadttor, sind irgendwie wieder im Zentrum und ich trinke nochmal Aqua de Valencia, diesmal einen Krug

Neben uns sitzen Iren und wir unterhalten uns ein bisschen.
Dann geht es langsam Richtung Hotel. Einen kleinen Abstecher in einer Bar mit Tinto de Verano und Wermut

Weiter Richtung Hotel, meine Beine sind sehr müde, wir sind bei 22000 Schritten. Ein letztes Bier

ein letzter Blick aus dem Hotelzimmer

Das wars.
Die Fluß- bzw. Bachgeschichte kenn ich auch. Allerdings auf der Alb und bei Schneetreiben, quer. Und irgendwann war es tatsächlich ich, die sagte: „Also ich war hier ja noch nie. Aber der Bach läuft in diese Richtung. Und vorher sind wir auch schon bachaufwärts gelaufen. Wir müßten doch abwärts…?“ Das wurde vom Ortskundigen verneint. Später begegneten wir dann einem diesem Bekannten, der auf dem Rückweg war und uns entgegen kam. Merke: Im Zweifel immer dem Wasserlauf folgen. Abwärts!
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Guter Tipp! Aber – hier gab es keinen Fluss (der wurde ja umgeleitet) 🤔 Wir sind im zum Park umgestalteten Flussbett gelaufen
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Toller Tag !
Wie gut, dass du keine Berühungsängste ggü. fremden Essen hast.
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Oh ja, das war er!! Berührungsängste beim Essen? Ich ganz sicher nicht.
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Das ist beeindruckend. Beim Insektenburger hab ich gezuckt und in Hongkong weiß man nie, was auf dem Teller liegt.
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Huuuch
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