Es ist der 5. Februar, alle haben den Winter satt und warten auf den Frühling. Frau Brüllen wartet mit und will wissen, wie das die anderen machen und nennt das WwDadFedgT (Wie wartes Du auf den Frühling eigentlich den ganzen Tag). Voilà:
Ich stehe 6:10 auf (der Radiowecker sorgt dafür), gehe ins Bad und richte mich bürotauglich her. Der Kaffee wurde schon angesetzt, ich kann mir direkt eine Tasse nehmen und mich mit Kaffee, Zigarette und Handy hinsetzen. 6:50 mache ich mich auf den Weg zur S-Bahn, es ist noch dunkel, ich sehe vom Frühling nichts.
Die Bahn kommt pünktlich, „mein“ Platz ist frei, es ist geheizt. 7:30 komme ich im Büro an, stemple ein und fang an zu arbeiten.
Mails checken, Tickets checken, Systeme checken. Wir sind nun schon eine Weile agil (was immer das heisst) und haben heute unser Sprintplanning (schauen, ob die Arbeiten der letzten 2 Wochen erledigt wurden, neue Aufgaben für die nächsten 2 Wochen festlegen, so was halt).
Für mich nicht überraschend sind es mehr Aufgaben, als man schaffen kann – wir sind halt chronisch unterbesetzt. Ich aktualisere mein Zeug, verschieb die Tickets in den nächsten Sprint (als ob ich jemals rennen würde). Gehen schon 2 Stunden ins Land. Egal, sie wollen es so.
Dann erstmal Kaffee und Zigarette auf der Dachterrasse. Danach kümmere ich mich um die eigentliche Arbeit, kläre Dinge beim und für den Lieferanten des System D ab.
12:00 mache ich Mittagspause (Kaffee, Zigarette, Handy, Apfel). Dann besagtes Sprintplanning. Wie gesagt, zuviel Zeug. Egal – wir reden drüber, lassen alles so, diskutieren noch ein bisschen über die Form von Tickets, so Mitarbeiterzeugs halt. Aber meine Güte – ich kriege Geld dafür. Wes Brot ich ess, des Tickets ich schreib.
16:45 trolle ich mich vom Acker und laufe zur S-Bahn, die kommt pünktlich, Platz ist da, geheizt ist (war letzte Woche mal nicht, da habe ich ganz schön gefroren). Auf dem Heimweg ist es noch hell. Viel vom Frühling sehe ich nicht, sondern nur Nebel

Aber hey, vorm Haus erwarten mich Schneeglöckchen, der Frühling strengt sich also an

Zu Hause hocke ich mich erstmal hin, bespreche mit dem Mitbewohner, was so anliegt. Ich blättere durch ein paar Reklamezeitungen und entdecke DEN Schnapper

Ich habe Hunger. Im Kühlschrank lungern Möhren, Pasternak und Paprika rum, das wird geschnippelt und dann koche ich Spaghetti mit Gemüse Bolognese

Danach hocke ich mich vor den Fernseher und gesehen habe ich eine Folge „Star Trek – strange new worlds“.
Nun liege ich im Bett, mach das hier fertig und poste das.
Bevor ich das Licht ausmache, werde ich noch am Handy gespielt haben.
Mehr gibt es nicht zu berichten. Ich bin sicher, der Frühling kommt irgendwann.
Ich nehme 5 Kanister von dem Knallerangebot und auch eine Portion Bolo, bitte.
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😂😂
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Ich sollte unbedingt öfter (oder überhaupt Mal) durch Werbung von Zeitungen blättern. ☝️
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👍👍 Da gibt es Angebote, die hauen dich um
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So ähnlich war es bei mir heute auch, ohne die ziggis. Das Sonderangebot ist jedenfalls der Hit
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Ja gell , ich überlege ob ich 2 nehme, doppelt gespart
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👍
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Ich 🦊
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Boris Pasternak lungert in Deinem Kühlschrank herum 🤣(Entschuldigung, das fiel mich so an)
Liebe Grüße aus dem eisigen Norden- Andrea
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😂 der ist gut. Grüße zurück, hoffe, es wird bald wärmer
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Die habe ich sehr genossen, ihre extended version! It touched all the bases, wie wir baseballmäßig auf Englisch sagen. Vielen Dank!
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Sehr gern und Dankeschön
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Ich dachte schon, es gibt den ganzen Tag nichts zu essen! Nur Kaffee, Handy und Zigarette, das ist keine gesunde Ernährung, wenn auch kalorienarm, vorausgesetzt, der Kaffe wird ohne Zucker und Milch genossen.
Es ist erfreulich, dass abends nicht sogenannte Tickets für den jeweils anderen geschrieben werden, das reicht schon untertags.
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Den Kaffee gibt’s mit Milch und Süßstoff.
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