Der 5.5. ist ein Montag, gestern hat es den ganzen Tag geregnet, heute ist es sehr kalt und Frau Brüllen möchte wissen WfDDddgT (Wie frierst Du Dich durch den ganzen Tag).
Montags bin ich im Homeoffice: 6:10 stehe ich auf, noch bevor der Radiowecker anfängt zu spielen. Küche (Kaffeemaschine), Bad (schick machen), Küche Kaffee holen, Arbeitszimmer (PC einschalten, arbeiten). Ich ziehe noch einen Hoodie über, da es wirklich kalt ist.
Ich stempel ein, checke die Mails und – voila – die ersten Probleme. Mein Kollege ist eine Woche in den Ferien und ich bin sein Stellvertreter für System D. Ich sortiere die ein bisschen, verschicke meinerseits Mails, erstelle Tickets. Ich mache mir einen Plan.
Dann lese ich die anderen Mails, hole mir noch einen Kaffee, rede kurz mit einem Kollegen. Dann gehe ich die – inzwischen 3 – Probleme parallel an. 2 kriege ich einigermaßen hin, Problem 3 – tja, keine Ahnung, ich probiere dies, ich versuche jenes – ich kriege es nicht wirklich gelöst. Ich spiele auf Zeit, verändere was und lass es für morgen früh einplanen.
Dazwischen Kaffee und Zigarette draußen. Nicht lang, es ist einfach übelst kalt. Und regnet. Und überhaupt.
Nachmittags kommen noch 2 Anfragen rein, sicheres Gebiet, ich kann souverän antworten bzw. weiterleiten.
16:00 mache ich Schluss, ich will noch einkaufen. Der Miteinkäufer (und Fahrer und Träger) meint, er braucht noch eine halbe Stunde, also logge ich mich wieder ein und arbeite noch ein bisschen. Dann aber geht’s los, im Auto mache ich die Sitzheizung an. Erst schaffe ich noch Leergut weg, dann hole ich Geld am Automaten. Das Zeug im Supermarkt ist schnell zusammen gesucht, halbe Stunde später bin ich zu Hause.
Mit einem Gin Tonic geht’s in den Feierabend. Ich dusche, lange und warm und wasche die Haare, damit ich morgen gut aussehe. Ich versuche, meinen Radiowecker auf eine andere Zeit einzustellen, kriege es aber nicht hin. Er (also der Wecker) sagt, alles neu eingestellt und dann ist es doch wieder die alte Zeit. Egal, ich beschließe, dass es nicht wichtig ist und schlendere in die Küche.
Gekocht werden muss nicht viel, es gibt den Rest von gestern. Dann lümmel ich mich vor den Fernseher, geschaut wird eine weitere Folge „The Chelsea Detective“. Sie haben die Kommissarin ausgetauscht, schade, aber die Neue ist auch ok.
Dann reicht’s für heute, ich poste das hier noch schnell und dann gehe ich ins Bett. Vielleicht lese ich dann noch Auster weiter, aber das weiss ich erst dann.