Es ist der 5. November, der vorletzte 5. dieses Jahres. Es ist wunderbares Wetter (kalt, aber Sonne und blauer Himmel) und Frau Brüllen möchte wissen, wie wir diesen langen Herbst geniessen und nennt das WgDdlHedgT (Wie geniesst Du den langen Herbst eigentlich den ganzen Tag). Nun denn –
6:10 fängt mein Radiowecker an zu spielen, ich sehe noch nichts vom Herbsttag – es ist noch dunkel. Nach Bad, Kaffee, Zigarette und Handy (Candy Crush bereits Level 19127) mache ich mich auf den Weg zur S-Bahn und nun sehe ich auch, dass es ein toller Tag (also wettertechnisch) werden verspricht
Nach Zugfahrt und Marsch zum Büro stemple ich dort kurz nach halb acht ein und schau mal was so läuft. Gut läuft es. Die Systeme rödeln zuverlässig, die Sonne scheint, ich bereite ein paar Meetings vor und dann gehe ich auf die Dachterrasse, Kaffee trinken, Zigarette rauchen, socializen, mich am Wetter freuen. 9:00 fangen die Meetings an, alles online, ich muss mich nicht bewegen und kann immer mal aus dem Fenster schauen. Ich arbeite meine Mitschriften noch etwas nach und verschicke es dann an die Stakeholder.
Ein Kollege bringt einen Panettone mit und stellt ihn in mein Blickfeld. Böser Fehler – ich muss immer mal aufstehen und gucken, ob es ihm gut geht und halt kosten.
Ich spiele ein paar Updates ein, ich kopiere ein paar Daten, ich teste für ein Release – Zeugs halt.
Nachmittags gibt der IT Chef süsse Teilchen aus, im Gegenzug muss man sich zu ihm gesellen und schwatzen. Für Essen mache ich fast alles. Es sind viele andere da, die übernehmen das reden und sich ranwanzen, es reicht meine Anwesenheit. Ich gehe dann nach ein paar Keksen wieder, die Arbeit ruft.
15:00 das nächste Meeting, diesmal persönlich.
Ich teste ein weiteres System, es läuft zäh, aber läuft immerhin. Ich hole mir noch einen Kaffee, rauche eine weitere Zigarette, habe das Pech, dass diverse Kollegen rumstehen und muss auch noch über die Arbeit reden. Mist.
Wir führen demnächst ein neues System ein, das teste ich auch noch, sprich ich mache meine Eingaben doppelt (im alten und im neuen System), damit man das dann vergleichen kann. Passt schon.
16:45 verlasse ich das Büro, gehe zur S-Bahn und fahre nach Hause. Heute ist es sogar noch hell, als ich gegen 17:30 zu Hause ankomme (halt wolkenloser Himmel und riesiger Vollmond)
Ich quatsch ein bisschen, dann gehe ich in die Küche und mache Salat. Der wird dann gegessen, zu trinken gibt es Cola.
Inzwischen ist es richtig dunkel, also hocke ich mich vor den Fernseher und habe die 4. Staffel „Upload“ fertig gesehen. Leider wird es keine 5. Staffel geben 😢
Es ist halt nicht wirklich viel passiert – wie eben an einem normalen Arbeitstag, aber hey – no news are good news.
Jetzt poste ich das und dann ist der 5.11.2025 auch schon wieder gegessen.
Am Vormittag war eine IT- Veranstaltung mit Stehlunch
gegessen
Beim Stehlunch – Salat und zum Kaffee Schokolade
Abends nochmal das griechische Gericht von letzter Woche, lässt sich gut skalieren
getrunken
Tagsüber Kaffee, Cola. Abends Prosecco.
geredet
Bei der Veranstaltung ein Haufen über Reorganisation, neue Arbeitsweise, teilweise sehr schwammig, teilweise in meinen Augen albern. Es gab viele Diskussionen -dort, auf dem Rückweg, nachmittags im Büro. Nun ja.
gesehen
Schwägerin mit Töchtern (also meine Nichten), die für einen Abend (eigentlich auch Nacht, sind dann aber doch wieder gefahren) vorbei gekommen ist.
wurden die Zähne, die DH Frau hat dann auch gleich noch so ein bisschen rumgeguckt, scheint alles in Ordnung zu sein. Die schicken eigentlich immer vorher noch mal ein Erinnerungs Mail, das kam diesmal nicht. Da hatte ich natürlich die Hoffnung, dass ich mir den Termin falsch gemerkt habe 😉 Nach einem Anruf war aber klar, dass ich trotzdem kommen muss, der Mailserver oder so ging bei ihnen nicht 😢
gesehen
Spät zu Hause, wegen Zahnarzt – nur eine Folge „Upload“.
Prosecco nach dem Aufstehen (ich bin spät aufgestanden 😉), Riesling (an das Essen musste auch Weisswein)
gehört
The Graystones – echt coole Mugge!! Teenies, die große Hits nachspielen. Grosse Empfehlung.
geräumt
also Häuslichkeiten: Wäsche gewaschen, Gästezimmer fertig gemacht (am Dienstag kommt noch ein Überraschungsbesuch, nur für eine Nacht), Rechnungen bezahlt, Haare gefärbt (wäre nicht nötig 😉, aber hey – die Farbe soll stimmen).