Stulle, keine Lust irgendwas zu kochen. Und der Mitkocher hatte schon im Job mittags Käsefondue.
getrunken
Cola. Prosecco auf die Prämie 😉 nd die Gehaltserhöhung (und zum runterkommen).
gesehen
Zwei Folgen „The Expanse“.
gestresst
war ich heute im Job. Sehr. Ein System hat einen Fehler, der sogar monetäre Auswirkungen hat (da stand das Management natürlich gleich auf der Matte). Ich bin da „nur“ Stellvertretung, aber natürlich kamen alle zu mir: Was kann man tun, warum überhaupt der Fehler, warum nicht vorher gemerkt, wann ist es korrigiert …
Immerhin: Fehler gestoppt, morgen tritt er erstmal nicht mehr auf. Ursache gefunden (ich), Lösungsvorschlag (ich), Umsetzung (der Verantwortliche). Alles zäh und höchst unerfreulich.
Im Teammeeting auch eher unerfreuliche News: Mehr Arbeit, aber keine neuen Leute. Keine Ahnung, wie das gehen soll.
Ok, ein was Gutes – alle haben eine Prämie bekommen.
Noch was Gutes – der Mitverdiener hat eine Gehaltserhöhung bekommen.
5. Dezember, der letzte 5. des Jahres. Die vorweihnachtlichen Feierlichkeiten beginnen, begleitet von Essen – Teamessen, Bereichsessen, hier ein Keks, dort ein Glühwein. Frau Brüllen ist da eher diszipliniert, scheint mir – möchte aber wissen, was die anderen so futtern und fragt in die Runde WfDedgT (Was futterst Du eigentlich den ganzen Tag). Here we eat go
6:20 spielt der Radiowecker, das Lied weiss ich nicht mehr, ich habe sofort ausgeschalten, damit der Mitschläfer weiter schlafen kann. Küche (für Kaffeemaschine), Bad (für Outfit), Küche für Kaffee (mehr gibt es früh nicht), Wohnzimmer (für Handy / Candy Crush). 6:55 hoppel ich im Dunkeln zu S-Bahn, muss dabei über Bäume / Äste steigen, die gestern wohl von Bäumen / Sträuchern geschnitten wurden und nun im Weg liegen. Ich schaffe es.
7:30 komme ich an, stempel ein und schau so rum. Leider nicht lange, eine Minute später kommt der erste Kollege – Problem. Ich so – klein, kriegen wir hin. Ein zweiter Kollege kommt – Problem. Hmm – etwas grösser, ich weiss nicht recht was machen. Ich geh erstmal zum Nachbarteam, da steht seit gestern ein Adventskalender und ich darf ein Türchen aufmachen. Leider ist ein Bounty drin, das mag ich nicht, ich verschenke es weiter. Ich gucke angemessen traurig und sie erlauben mir, ein zweites aufmachen – ein Mars. Ich bin zufrieden und trotte zurück (ich hatte noch eine Alibifrage ans Nachbarteam, die habe ich mir noch schnell beantworten lassen)
Zurück am Platz flattert eine Einladung zu einem Krisenmeeting rein. ich bin müde. Ich überlege mir kurz meine Haltung (ich bin nicht dafür aus Gründen, wenn alle anderen es unbedingt wollen, dann werde ich aber nicht die Einzige sein, die sich dagegen stemmt). 2 Kollegen, die auch zu dem Meeting müssen, kommen zu mir und wir besprechen unsere Haltung nochmal zu dritt. Dann muss ich raus, mir ist das alles zuviel – Kaffee und Zigarette auf der Dachterrasse. Da steht aber auch schon einer und nochmal wird alles durchgekaut.
10:30 das Meeting, Varianten werden aufgezeigt, Vor- Nachteile, grundsätzliches, Abstimmung (fast alle anderen auch dagegen), bin zufrieden mit dem Ergebnis.
Danach gehe ich zu einem Vortrag über Veränderung – hab ich eigentlich genug, aber es kann mich keiner anrufen oder neben meinem Platz stehen und was von mir wollen. Ausserdem sagen sie in dem Vortrag – das erste ist Loslassen – genau, versuche ich das doch mal. Es gibt einen Glückkeks. Danach gibt es etwas Süsses, da bin ich noch dabei, dann laufe ich doch wieder zurück ins Büro
Kaffee und Zigarette, dann 2 weitere Meetings. In einem besprechen wir, was anliegt. Im zweiten sitzen wir mit Technikern zusammen, essen Stollen (den ein Lieferant geschenkt hat) und reden über die morgige Produktivsetzung
Ich nehme mich dem kleinen Problem an und suche erstmal, woran es liegt. Dauert, finde es erstmal nicht. Nun habe ich noch ein F2F mit meinem Chef, geht so. Also das Gespräch. Er kann nichts beitragen und es ist mehr der Form halber.
16:45 mache ich mich dann mal auf den Weg nach Hause – zur S-Bahn, mit der S-Bahn fahren, von S-Bahn nach Hause. Es ist dunkel auf dem Weg, als ich ankomme, ich sehe nirgends essen.
Zu Hause nehme ich mir erstmal das Adventslos vor – könnte ja sein, dass ich 1 Million gewonnen habe. Ich rubbel einen Schneemann auf, hätte aber einen Apfel gebraucht.
Na dann, morgen bestimmt 😉. Ich gehe in die Küche – trotz der Süßigkeiten im Büro habe ich Hunger – und es wird ein Bami Goreng gekocht
Dann setze ich mich vor den Fernseher und schaue zwei weitere Folgen „The Expanse“.
Letztes Jahr hat das zu Nikolaus nicht mit den Stiefeln geklappt, also werden nur geputzte Doc Martins mitten in den Flur gestellt, wir werden sehen.
Jetzt poste ich das hier fix und dann ist Schluss für heute, morgen wird ein stressiger Tag, dafür wenigstens im Home-Office.
Im Büro über die richtige Art Rohr Klöße und Rouladen zu kochen. Ein Kollege gibt Rosenkohlblätter in die Rouladen. Hab ich noch nie gehört. Sollte ich mal beides gleichzeitig zu Hause haben, probiere ich das vielleicht.