10 Year Challenge – ohne Fotos, dafür Jahrzehntrückblick – a new trend is born

Zugenommen oder abgenommen?
Es geht immer auf und ab, aktuell vielleicht 3 mehr als 2009.

Haare länger oder kürzer?
Deutlich (mind. 20 cm) kürzer, aber immer noch überschulterlang.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Eindeutig kurzsichtiger, nun gesellt sich die Altersweitsichtigkeit dazu. Wenn ich also stärkere Kontaktlinsen oder Brille nehme, sehe ich nichts mehr am Bildschirm. Also gehe ich „unterdioptriert“ durch die Welt, ein bisschen eitel bin ich halt doch.

Mehr bewegt oder weniger?
Gleich wenig. Ich laufe täglich zw. Wohnung / S-Bahn / Job und zurück ca. 2.5 km, das muss reichen.

Mehr Kohle oder weniger?
Gleich. Es gab einige Lohnerhöhungen, denen aber auch höhere Kosten gegenüber stehen.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Gleich. Erst spar ich, dann kauf ich, da bin ich sehr altmodisch.

Der hirnrissigste Plan?
So was hab ich gar nicht, da bin ich viel zu nüchtern.

Die gefährlichste Unternehmung?
War nicht gefährlich, aber für mich schon das Aufregendste, was ich getan habe: Vor 2 Jahren mit Rucksack 5,5 Wochen durch Südamerika (mit den Reisebussen dort ist das aber bequem, nicht dass jetzt hier jemand denkt, ich wandere).

Die teuerste Anschaffung?
2 Ringe, die ich mir selber geschenkt habe.
Der Bus (VW T6 California), den ich in ca. 3 Wochen kaufe.

Das leckerste Essen?
Da gibt es in 10 Jahren so viel (aber auch viel unleckeres), da kann ich mich jetzt auf einiges nicht beschränken.

Das beeindruckendste Buch?
7 Bücher: Das Büro von J. J. Voskuil. Beim letzten war ich sehr traurig und dazwischen eigentlich getröstet: Viele habe ein ganz normales Leben. Sie kommen und quälen sich da durch, haben kleine Freuden und wenn sie (also die Menschen) weg sind, sind sie weg. Das klingt für viele schlimm, für mich, war es tröstlich. Kann ich hier so nicht erklären. Ich fand es übrigens nicht lustig, so wie andere Leser.

Das enttäuschendste Buch?
Philipp Roth, sorry, ist so.
Und noch mal 7: Der dunkle Turm von Stephen King: Das Ende einfach das Letzte und von dem Stilmittel, als Autor selber im Buch vorzukommen, habe ich noch nie was gehalten.

Der ergreifendste Film?
Ich sag mal den, der mir am besten gefallen hat (so gut, dass ich gleich die Woche danach nochmal rein bin): Ganz klar Inception.

Die beste Musik?
Get well soon, erst per CD / Download, dann tatsächlich in echt gesehen, echt gut. War eine Entdeckung für mich.

Das beste Theater?
Norma im Theater Luzern.

Das beste Konzert?
Leonhard Cohen 2008 in Oberhausen (okay, ein Jahr zu früh, aber das war einfach das beste Konzert und bewegendste, was ich je besucht habe. Also tun wir so, als wäre das vor 10 Jahren gewesen.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
… Bücher und Wein kaufen, lesen und Wein trinken.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
… Mann und Freunden. Kitschig, aber wahr.

Vorherrschendes Gefühl 2009 – 2018
Das ist jetzt mal ein gutes Jahrzehnt, Du bist nicht krank, Du hast keine wirklichen Sorgen und Du bist auf jeden Fall jünger, als in 10 Jahren. Geniess das, jetzt, nicht an morgen denken.

2009-2018 zum ersten Mal getan?
Blog geschrieben, zu zweit durch Südamerika,

2009-2018 nach langer Zeit wieder getan?
nichts, also alles, was ich getan habe, habe ich auch vorher getan.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen
Stress in diversen beruflichen Situationen, den ich mir aber auch selber mache, weil ich zu streng bin (eben auch zu mir)
Krankheit meines Bruders
Probleme meiner Schwester

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Du bist ok und liebenswert, so wie Du bist – klappt einfach nicht.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Immer wieder zuhören, wenn Dämonen kommen!

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Weihnachtskartoffelsalat.
Ich muss das kurz erklären: Bei den Anverwandten gibt es zu Weihnachten (Heiligabend UND die 2 folgenden Tage und das NUR) polnische Tunke. Das kann man mal essen (einen Teller), aber dann ist wieder gut. Bei mir gab es früher, wie es sich gehört, Kartoffelsalat und Wiener, der Kartoffelsalat nach einem bestimmten Rezept, das so nur Heiligabend gemacht wird, während des Jahres ist es ein ganz normaler Kartoffelsalat.
Und vor 4 oder 5 Jahren hat mein Mann meine Mutter angerufen (allein dass ist eine Leistung, weil da hört man 2 Stunden zu und sagt nur hmm, hmmm, hmm) und hat nach dem Rezept gefragt, alles besorgt, heimlich den Salat gemacht und im Auto versteckt und dann abends, nachdem wir bei den Gastgebern alles gekocht und auf den Tisch gestellt haben, heimlich den Salat dazu gestellt.

2009-2018 war mit 1 Wort…?
Sehrzufriedenstellend.

Vorsätze für 2019-2029?
Noch ein paar gute Jahre und dann in Würde altern 🙂

19 Kommentare zu “10 Year Challenge – ohne Fotos, dafür Jahrzehntrückblick – a new trend is born

  1. 2 Sätze aus diesem Rückblick, die mir sofort aufgefallen sind:
    „Geniess das, jetzt, nicht an morgen denken.“ – So sollte es sein. Wie schnell kann es anders werden. Ich hatte vor ein paar Jahren mal so mitten in der Woche Lust auf Champagner. Ich sagte dazu: Warum nicht jetzt, vielleicht muss ich ihn morgen aus der Schnabeltasse trinken, weiß ich, ob wir uns ihn morgen noch leisten können?
    „Noch ein paar gute Jahre und dann in Würde altern“
    Das wünsche ich dir von Herzen – ob mit oder ohne Champagner.

    Gefällt 2 Personen

    • Danke 😊
      Und ja, ich habe auch immer nur geknufft und an die Zukunft gedacht und es kann eben auch schnell vorbei sein. (Knuffen und planen und an die Zukunft denken mache ich gerne immer noch, man kann sich ja nicht total ändern, aber ich versuche es.

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  2. Mal was anderes, sehr geile Idee mal ein 10 Jahres Rückblick zu machen. Für mich 🤔 oh je hat sich in den letzten Jahren sehr viel verändert, den meisten deiner Fragen könnte ich keine Antwort schenken, würden bei mir jedoch andere Fragen gefragt werden. Verrückt was alles passiert und nicht passiert. Danke für deine Anregung…

    Gefällt 1 Person

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