Impressionen aus der S-Bahn (4) – 2. Bildungsweg am Morgen

Heute Erbrecht. Das interessiert mich inhaltlich nicht, da ich a) nichts erben möchte, weil dafür ja meine Eltern sterben müssten und ich b) nichts vererben muss, da ich keine Kinder habe.
Es war aber menschlich interessant. Er – so ein Fauler (F) „der Lehrer erklärt das schlecht, antwortet nicht auf Fragen, ..“, sie eine eher Beflissene (B) „das finde ich nicht, ich versteh es eigentlich sehr gut“
B: Zeig mir doch mal das Lehrbuch.
F: Das habe ich nicht dabei, nur das Buch xxx.
B: Das steht im Kapitel 8. Sag mal, streichst Du nie was an?
F: bla, bla, blubber, blubber
B blieb aber weiter nett und versuchte ihm was zu erklären, ich denke mal, das war vergebene Liebesmüh.
Ich hatte jedenfalls zu tun. meine Augenbrauen nicht zu stark zu heben und einen strengen Blick rüberzuschicken – weil das kann ich sehr gut, der hätte sofort angefangen zu lernen.

8 Kommentare zu “Impressionen aus der S-Bahn (4) – 2. Bildungsweg am Morgen

    • Im Moment beschäftige ich mich mit sowas nicht, ehrlich (wobei man viel hört, ich weiss). Und grundsätzlich klinke ich mich aus allem aus, was mir nicht gut tut – zumindest versuche ich das, klappt natürlich nicht immer. Das könnte ich dann auch.

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    • Ich glaube, da habe ich mich etwas ungenau ausgedrückt. Im konkreten Fall z.b. meine ich: Sollte es später irgendwelche Erbstreitigkeiten geben, dann nehme ich mich raus im Sinne von „ich verzichte“. Grundsätzlich halte ich mich aus Streitereien, in die ich hineingezogen werden soll, heraus. Angelegenheiten, die grundsätzlicher Natur sind, interessieren mich selbstverständlich, da beziehe ich Stellung und über auch Kritik, wenn nötig. Aber ich entscheide über die Relevanz und Wichtigkeit, ich lasse das nicht andere für mich entscheiden.

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      • Das habe ich gar nicht gemeint, sondern mich nur auf den Dialog der Schüler bezogen. Dieses Desinteresse, einfach Neues zu lernen, sich Wissen anzueignen. Tut mir leid, dass es so falsch rüberkam. Hab es schon nach dem Absenden befürchtet.
        Auch ich suche nicht nach Lösungen für Probleme, die (noch) nicht vorhanden sind. Es gibt meist genug aktuelle. Und wenn nicht, ist auch mal schön.
        Da sieht man mal, wie missverständlich rein schriftliche Kommnunikation sein kann.

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