Ich bin bei Schwager, SchwĂ€gerin und Nichte. Wir kochen und essen und trinken ungarisch, mit der Sprache hapert es halt đ
gegessen
Diverse Salate, gebratener Paprikaspeck, Dips, ungarischer Gulasch







getrunken
Ungarisches Bier, ungarischen Wein



gesehen
Die Besuchten.
geredet
Familie, Weihnachten (wer „opfert“ sich fĂŒr die Eltern), UrlaubsplĂ€ne, Jobprobleme (nicht bei mir), Hunde (fragt nicht weiter), gesundheitliche Dinge (nicht bei mir), ….
Der Abend wurde lang.
Ich hoffe, ihr habt nicht den Hund gegessen đ€Ł
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đđđ
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dieser Satz, wer sich fĂŒr die vermutlich alten Eltern opfere, macht mich sehr nachdenklich đ
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Ich weiss. Alle wollen Weihnachten mit ihrer Familie feiern, keiner will zu den GroĂeltern/Eltern. Es ist allerdings auch etwas kompliziert, auch auf persönlicher Ebene. Aber trotzdem đą
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Hier opfert sich keiner.
Unsere Eltern feiern seit Corona kein Weihnachten und kein Ostern mehr.
Geburtstage nur wenn sie Nullen.
Wenn sich da keiner von uns selber einlÀdt sind Sie alleine in ihrem Kaff weil Sie es genau so wollen.
Opfern war hier mal.
Ich hab das eh immer sehr ungerne gemacht und das obwohl 8ch meinen Eltern echt viel zu verdanken habe.
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Muss jeder wissen, wie er es will
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Ja, ist so, alt genug sind Sie ja.
Trotzdem schade drum finde ich irgendwie.
Aber wir können es nicht Àndern.
Und meine Schwester versuchte schon unsere Eltern abzuholen um Weihnachten bei sich zu feiern.
Nö, wollen die 2 nicht.
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Ja dann, wenn sie nicht wollen. MĂŒssen sie damit leben.
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So ist es.
Seid dem Tod meiner mittleren Schwester ist es schwierig und anders geworden.
HĂ€tte ich so nie fĂŒr möglich gehalten.
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Menschen verÀndern sich, vor allem auch im Alter. Man muss es wohl akzeptieren.
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Nee, manche Menschen nicht,
dass was unsere Eltern uns 2 ĂŒbriggebliebenen Kindern an den Kopf warfen,
hat uns verÀndert und nicht die Eltern.
Wir lernten,
dass Wir da nicht sehr gewĂŒnscht sind.
Mir war das immer klar,
es war immer Zwang zu den Eltern zu mĂŒssen und dann noch pĂŒnktlich.
Mich störe es immer und ich traute mich nie dem nicht zu gehorchen, weil es dazu gehörte.
Und weil ich meine Schwestern und meine Nichte und Neffe wenigstens so einmal im Jahr sah.
Das alles nahm Mama uns ab durch ihre Art zu trauern.
Meine groĂe Schwester fĂ€hrt manchmal noch hin, aber nicht gerne.
Ich war seit Ostern 2020 nicht mehr da.
Als dann 2021 meine andere Schwester starb war es das Todesurteil fĂŒr diese Familie.
Es ist als hĂ€tte Sie diese Familie zusammen gehalten obwohl Sie da genauso ungern hinfuhr, aber Sie wusste genau wie wichtig es ist dieses soziale GefĂŒge zu erhalten.
Sehr glĂŒcklich sind meine Eltern nicht mit dem was Sie sich da aussuchten.
Aber das wĂŒrden Sie nie zugeben. Schon gar nicht vor ihrer jĂŒngsten Tochter.
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Klingt eigentlich sehr traurig
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Ja, ist es auch.
Ich rufe da regelmĂ€Ăig an im Gegensatz zu meiner Schwester die sich seitdem nich seltener da meldet.
Einerseits kann ich es verstehen.
Vom GefĂŒhl welches mich mein Leben lang begleitet weiĂ ich meine Mutter sagte damals in Ihrer Trauer die Wahrheit und ich schlug auf dem Boden auf.
Ich ahnte es immer, aber wollte es nie wahr haben.
Wenn rauskommt dass es Lieblingskinder gab dann sind die Anderen nichts mehr wert.
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Das ist bitter, aber wie du sagst – man kann es nicht Ă€ndern. Sie sind groĂ, Du bist groĂ.
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So, ist es.
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