5.10. – ich habs vergessen, das erste Mal – vergessen 😨
Ich hatte Besuch, ich musste arbeiten, ich hatte Stress / diverses im Kopf – vergessen. Jeden 5. will Frau Brüllen wissen, was die anderen machen, die das Datum nicht vergessen. Nun ja – hole ich es am 6.10, nach und nenne es WmDedgTaS – Was machst Du eigentlich den ganzen Tag am Sechsten.
5:55 klingelt mein Wecker, ich schleiche mich ins Bad, irgend jemand vom Besuch sitzt im Wohnzimmer, ich sehe es am Licht. Dann gehe ich in die Küche, aber es gibt keinen Kaffee bzw. die Maschine läuft gerade – was machen die die ganze Nacht draussen, wenn es nicht mal Kaffee gibt, Menno! Na schön – mach ich mir so ein NespressoTeil und setze mich mit Zigarette und Kaffee und Handy auf die Terasse. 6:45 verabschiede ich mich – gegenseitiges versichern, wie toll es war und dass man sich bald wieder sieht und dann mache ich mich auf den Weg zur S-Bahn. Die ist relativ leer, hier sind Herbstferien.
Im Büro stempel ich ein und schau, ob alles seinen Gang geht. Tut es im wesentlichen, nur ein System zigt Auffälligkeiten – ich denke aber, ich weiss was das Problem ist (Fehler beim Aufbau. Ich sage das dem Verantwortlichen und auch, was er machen muss, so ist uns allen geholfen) und dann trinke ich erstmal einen weiteren Kaffee.
9:00 erzählen wir uns gegenseitig, was wir heute machen wollen (so albern, aber ich kriege dafür Geld, so what) – ich das Gleiche wie gestern, da gestern aus dem Nichts ein Problem kam, an dem ich mit einem Kollegen ein paar Stunden hing und somit meine eigentliche Arbeit nicht geschafft habe).
Nächste Woche fahre ich für 2,5 Tage zu einem Lieferanten, wir besprechen die möglichen Themen. Ich fasse eine Aufgabe, vielmehr einen Punkt ab und schreibe mir das auf, sonst vergesse ich das. Jemand anderes kommt und fragt, ob ich was für ihn machen kann, er sollte das eigentlich übernehmen, weiss aber nicht, wie er vorgehen soll und hat nicht mehr richtig Zeit. Ich sag, das ich es übernehme (er ist ziemlich nett, da kann ich schon mal helfen) und frage, wieviel Zeit ich habe, 1-2 Tage. Ok, das reicht.
Mittags einen Kaffee und Zigarette – ich lese auf dem Handy und merke – ICH HABE DEN 5. DES MONATS VERGESSEN. OGOTTOGOTTOGOTTOGOTT
Ich beschliesse, mich nicht verrückt zu machen und abends halt alles von heute aufzuschreiben. Habe ich wenigstens die ungeteilte Aufmerksamkeit der Leser.
Dann gibt es ein Meeting mit dem Lieferanten, mit dem wir uns nächste Woche treffen. Danach fange ich an, den einen Punkt für den Workshop nächste Woche abzuarbeiten, Folien erstellen, Inhalte zusammensuchen. KI würde das sicher fix und vor allem hübsch machen – aber den Inhalt der Präsentation findet man jetzt nicht im Internet oder den Texten, mit denen sie trainiert wurde, das muss ich schon selber ran. Nach einer Weile steht das Grundgerüst, nun braucht es nur noch Feinarbeiten.
Irgendwann bin ich mit der Rohfassung fertig und bei wirklich schönem Wetter mache ich mich auf den Heimweg.
Dort hat der Mitbewohner bereits alles aufgeräumt und ich hocke mich gleich auf die Terrasse, die letzten Tage auswerten.
Irgendwann gehen wir rein und essen die Rest vom Sonntag – Königsberger Klopse.
Gesehen habe ich dann zwei Folgen „Twisted Metal“, bisschen komisch, weiss nicht, ob ich das weiter gucke.
Geschrieben schnell diesen Text im Bett und nun – hoffentlich Glück gehabt und keiner hat’s gemerkt, dass ich zu spät dran bin.
Ich hab’s nicht gemerkt
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Puuuh, Glück gehabt
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