Wieder mal ist ein 5. des Monats und Frau Brüllen möchte da alles haarklein (interessantes Wort übrigens, man würde annehmen, man sagt haardünn, Haare sind ja nicht unbedingt klein, sondern wenn überhaupt sind sie kurz oder lang, so wie meine – aber huch, ich schweife ab) wissen, was so bei allen abgeht. Sie nennt das WkDmdWzdgT (Wie kommst Du mit der Winterzeit zurecht den ganzen Tag). Spoiler – gut.
5.55 fängt mein Radiowecker an zu spielen, ich stehe auf, mache Kaffee, bereite den Müllbeutel vor, damit der Mitbewohner den gleichmal mitnehmen kann), lege ihm eine Banane hin und verschwinde ins Bad. Hier richte ich mich etwas her, dann hole ich den Kaffee und gehe ins Arbeitszimmer, ein bisschen knuffen.
6:45 – es ist inzwischen hell, mache ich mich auf den Weg zur S-Bahn. Am Bahnhof steht ein Typ von der Polizeit und erzählt, heute sei der Tag des Lichtes (klingt schon so ein bisschen esoterisch) und hat so Teile in der Hand, die man an die Jacke oder Tasche machen kann und dann reflektieren die das Licht. Ich kriege eins geschenkt und dann kommt auch schon mein Zug.

Im Büro stempele ich erstmal ein, dann suche ich mir einen Platz (Flex Desk 😢) und mein Zeug zusammen, installiere alles und fang an zu arbeiten. Erstmal Systeme checken. In einem System sehe ich, ein Kollege hat gekündigt – bisschen blöd, er kümmert sich um ein Thema, wo letztens schon ein anderer gekündigt hat. Mal sehen, was sie jetzt machen, das Thema ist dann verwaist und das Wissen halt auch weg.
Den Fehler in System D hatte ich ja gefunden, Korrektur hat gegriffen, beim Test gab es noch 2 Abweichungen, die sind aber erklärbar und ok.
Weiter soll es mit einem Kompletttest des System D gehen (Anfang Dezember soll das produktiv gesetzt werden), es gibt diverse Stolpersteine, einer nach dem anderen wird gelöst, leider dauert es.
Zwischendurch gehe ich raus, ein Sandwich kaufen, Zigarette rauchen, Kaffee trinken.
Für ein anderes Projekt gibt es ein Meeting, es sollen Daten hin und her fliessen und verknüpft werden, man weiss aber noch nicht genau, welche und wie und wann überhaupt alles da ist. Nur den Termin weiss man 1.1.2028. Ich schaue interessiert, stelle ein paar Fragen, um Engagement vorzutäuschen, dann ist erst mal Schluss.
Zu einem weiteren Projekt braucht es auch Daten, auch hier nicht ganz klar welche (ich mag das manchmal nicht mehr), ich mache ein paar Abklärungen selber, den Rest schicke ich als Anfragen an Leute, mal sehen, wann da jemand antwortet.
16:40 (es ist noch hell draussen, trotz Winterzeit) mache ich mich auf dem Weg zum Bahnhof, fahre in den kleinen Ort, wo ich wohne und laufe nach Hause. Es ist immer noch ein kleines bisschen hell, als ich 17:30 da ankomme.
Dann hocke ich mich erstmal hin, erzähle was war, lass mir erzählen was war und dann gehts in die Küche. Gekocht wird Pasta mit Rosenkohl (und Creme fraiche und Zitrone)

Getrunken habe ich beim Kochen, Essen und danach Cola.
Nun bin ich satt und müde und hau mich vor den Fernseher und schaue die 2. Staffel „A man in the inside“ weiter.
Ich zocke auf dem Handy noch ein Avatar Spiel (Missionen müssen erfüllt werden, an einer Invasion muss ich teilnehmen – die Arbeit geht nicht aus).
Nun liege ich im Bett, und sobald ich das gepostet habe, mache ich das Licht aus und die Augen zu.
Noch einmal ein 5. und dann ist das Jahr schon wieder vorbei.