gegessen
Würste und Stampf
getrunken
Sekt und Bier
gesehen
Kleine Morde (nur im TV)
gelesen
Meiningers Weinreisen
gegessen
Würste und Stampf
getrunken
Sekt und Bier
gesehen
Kleine Morde (nur im TV)
gelesen
Meiningers Weinreisen
Dies jetzt mit Smartphone 🙂
gegessen
Möhren Linsen Suppe auf karibische Art
Salat mit Avocadodressing – das war mir zu sauer
getrunken
Mix aus Wermut, Tonic, Zitronenlimo, Grapefruit – gar nicht so übel
gesehen
keinen Gewinn im Millionenlos – heute Abend dann bestimmt
gelesen
Reiseführer Rom – immerhin 1 Seite
gegessen
Frittata (Zucchini, Frühlingszwiebel andünsten, Basilikum und Erbsen dazu, Eier und geriebenen Käse und sauerer Halbrahm mischen und drüber,
das Ganze in Muffinförmchen und in den Ofen).
getrunken
Weissburgunder, Weingut Hessert
gelesen
Buch von gestern, war und ist spannend
gesehen
Sendung über Champagne und Champagnerherstellung (das ist ja nördlicher als ich dachte – naja – ich, der Geographiefuchs)
Jeden Morgen (seit ca. 10 Jahren, also inzwischen ungefähr 2500 Mal) fahre ich mit der S-Bahn von H nach L*. Wenn ich in H einsteige, sagt eine freundliche Frauenstimme aus den Lautsprechern: Wir begrüssen Sie in der S9 von H nach L über I, J und K. Dann fahre ich so vor mich hin (vielmehr die S-Bahn mich), lese Zeitung, spiele auf dem Handy, gucke raus oder die Mitfahrer an (was lesen die, was haben die an, ..) – das übliche halt.
Und jeden Tag, wenn die S-Bahn dann in K gehalten hat und wieder losfährt, sagt die Stimme: Dieser Zug fährt weiter als S9 bis L. Betonung auf dieser und 9.
Und dann denke ich zuerst „Besser iss“. Aber dann überlege ich jedes mal, warum das nochmal betont wird – es ist die ganze Zeit schon die S9 gewesen und sie war auch die ganze Zeit auf dem Weg nach L und was ich wohl machen würde, wenn die Ansage mal ausfällt, ob das dann heisst, dass es diesmal nicht die S9 ist oder dass sie es immer noch ist, aber diesmal nicht nach L fährt. Es ist alles sehr beunruhigend, aber dann sind wir immer schon in L (von K nach L sind es nur 5 Minuten) und dann bin ich wieder beruhigt.
Ich halte Sie auf dem Laufenden, sollte sich da was ändern mit der S9 und L.
*Diese Buchstaben entsprechen tatsächlich den Anfangsbuchstaben des Start- und Zielortes. Auch irgendwie beruhigend.
Als ich ungefähr 18 war hörte ich die Kassette „Greatest Hits“ von Leonhard Cohen hoch und runter. Wer, wie ich, aus dem Osten kommt, weiss, was es bedeutete, überhaupt so eine Kassette zu haben. Ewig konnte man die nicht hören, da sie dann anfingen zu leiern. Man musste haushalten oder rechtzeitig überspielen, aber Kassetten selber waren teuer (und ich eine arme Studentin).
Als ich 23 war, lernte ich mit Anke und Kata für die Prüfungen und wir hörten dabei die Platte „I’m Your Man“, vor allem „First we take Manhattan, then wie take Berlin“. Berlin war für uns die grosse weite Welt, Manhattan nur ein Wort.
Nach der Wende konnte ich dann auch die Bücher kaufen – und letztlich alle CDs / Platten.
Jahre später arbeitete und wohnte Anke in New York und zwar mitten in Manhattan, ich besuchte sie, kaufte die CD nochmal und hörte sie, am Fenster sitzend, über Manhattan schauend und konnte es nicht fassen.
Leider tourte er nicht mehr und ich hatte Angst, ihn nie live sehen zu können. Dann doch die grosse Tour (ein Glück, dass es diebische Agentinnen gibt) und ich fuhr nach Oberhausen – zu dem grossartigsten und berührensten Konzert, was ich in meinem ganzen Leben besuchen durfte!!
Kai, mein Onkel und Freund aus Norwegen, schenkte mir eine CD mit norwegischen Interpreten, die Cohen Lieder auf norwegisch sangen. Das fand ich sehr schön (die CD) und sehr aufmerksam von Kai (das Geschenk).
Letzten Sonntag hörte ich die neue CD, ich bekam, wie immer, Gänsehaut und wurde, wie schon bei der vorletzten CD, traurig.
Wer mich kennt, weiss, dass ich eher der lustige, optimistische Typ bin, manchmal wütend oder bockig, aber sehr selten traurig. Heute bin ich sehr sehr traurig, dankbar auch, aber eigentlich nur sehr sehr traurig.
Danke, Leonhard Cohen, für die vielen schönen Momente!
Ich fahr jeden Morgen mit dem Bus zum Bahnhof und dann mit der S-Bahn ins Büro. Im Bus und der S-Bahn sind ca. 99% Pendler, wer sonst würde auch in der Herrgottsfrühe mit dem ÖV fahren.
Heute beobachtete ich den Busfahrer, wie er bei jedem Ein-/Aussteigenden einen Strich in einer Liste machte. Waren nicht viele, die ein- und ausstiegen (ca. 3 Hanseln insgesamt), sind ja Ferien.
Wie darf ich mir das also vorstellen. Sitzen da Kadermitarbeiter im Anzug im klimatisierten Sitzungszimmer und der Eine dann so: Wir müssten mal wieder eine Zählung zum Passagieraufkommen machen und der Andere dann so: Au ja, machen wir das im August, da sind Ferien und weniger Pendler unterwegs, da haben die Busfahrer mehr Zeit für so was? So ungefähr?
Ganz schön clever.
Unser Bürogebäude hat eine Dachterrasse und zwar, so wie Dachterrassen im allgemeinen sind, nicht überdacht. Da es die ganze Zeit schneit, liegt jetzt dort Schnee. Und jemand (oder einige) hat HELP in den Schnee getrampelt. Das ist lustig! Hilft wahrscheinlich nicht, hat mich aber zum lächeln gebracht. Also doch geholfen.