5. November, der Monat macht seinem Namen alle Ehre, es regnet und ist übelst kalt. Frau Brüllen (bei der man neuerdings wieder kommentieren kann – „keine Tipps bitte“ 😉, für mich eher kein Problem, ich habe keine Tipps zu verteilen), möchte wissen, wie alle anderen bibbern und nennt das WbDedgT (wie bibberst Du eigentlich den ganzen Tag) und viele antworten hier.
Ich habe meinen Handy-Wecker auf 8:00 gestellt, brav meldet er sich und ich stehe auf, gehe ins Bad und geselle mich zur Gästin in die Küche, die schon mit Frühstück machen angefangen hat. Ich mache die Kaffeemaschine an, suche Milch und Croissants zusammen und täusche hausfrauliche Gastgeberinnenaktivität vor. Mit einer Zigarette und dem Handy (Candy Crush, Level 7157 schafft sich nicht von allein) warte ich (bibbernd und in den Regen schauend) auf die Schläfer. Irgendwann haben sich alle versammelt und wir frühstücken.
9:50 packen sie ihr Zeug ins Auto, ich versuche Reste loszuwerden und in ihr Gepäck zu schmuggeln
10:15 fahren sie. Ich setze mich nochmal raus auf die Terrasse und schaue rauchend in den Regen. Dann räume ich das Bettzeug weg, bau die Schlafcouch in meinem Arbeitszimmer wieder zusammen, schaff das Computerzeugs wieder hin, damit ich am Montag arbeiten kann und mache wieder ein Päuschen.
Das Essen für das Wochenende wird geplant und dann geht’s zum Einkaufen. Gewünscht (nicht ich) hat sich jemand Sauerkraut mit geräuchertem Speck und Rippe. Also fahre ich zum Metzger, hole das Zeug und kriege noch eine Wurst aufgeschwatzt.
Zu Hause geht’s ans schnippeln (Zwiebel, Speck und Rippe, Kartoffeln), dann wird alles irgendwie auf den Weg gebracht und köchelt vor sich hin. Dabei trinke ich einen Blanc der Noir (vom Spätburgunder) – sehr lecker

Während das Zeug vor sich hinkocht, schau ich was es im Fernsehen gibt und entdecke, dass es eine neue Staffel Death in Paradise gibt. Also gucke ich die ersten 2 Folgen. Dann und dabei wird gegessen

Danach entwickelt sich häuslicher Unfrieden ob des Entscheides, was weiter geschaut wird. Getrennt wird der weitere Abend verbracht, ich mit Handy und Buch im Bett. Also poste ich das jetzt mal fix, dann breite ich den Schleier des Schweigens über den weiteren Verlauf.





































