Weingut Engelhof, Hochrhein

Am Wochenende war ich in Hohentengen am Hochrhein. Dort befindet sich, nur wenige Kilometer vom Rheinfall von Schaffhausen das südlichste Weingut Deutschlands.
Es verfügt über 2 Einzellagen: Hohentengener Oelberg und Erzinger Kapellenberg. Die Weinberge der einen Lage liegen direkt an der Hauptstrasse L161 von Hohentengen am Hochrhein Richtung Küssarberg an einem Südhang und blicken auf den Rhein und über ihn hinweg in die Schweiz. Mitten in den ca 20 ha liegt das Weingut, was für einen kurzen Arbeitsweg der Mitarbeiter und einen kurzen Transportweg der Trauben spricht – freuen sich sicher beide darüber.

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Die Weine werden nicht chemisch entsäuert, sondern über malolaktische Gärung (2. Gärung, die säureabbau zur Folge hat, Abbau der Apfelsäure durch Milchsäurebaketerien zu einer schwächeren Form der Milchsäure ), sprich – biologischer Säureabbau.

Ich habe einige Weine verkostet, allerdings nicht direkt beim Winzer, sondern in Restaurants bzw. mit Käufen aus dem Supermarkt – beide sind gut bestückt, was die Weine vom Weingut Engelhof angeht.
Getrunken habe ich Gutedel, Müller Thurgau / Rivaner, Grauburgunder, Weissherbst und Spätburgunder.
Insgesamt sind mir die Weine zu feinfruchtig, mit Betonung auf fein (also zu wenig), und zu trocken und säurebetont. Auch fehlte mir ein bisschen die Spritzigkeit, die ich z.b. sonst am Grauburgunder schätze. Sehr ausgewogen war allerdings der Spätburgunder.
Am besten hat mir der Weissherbst gefallen (interessante Farbe, spezieller Geschmack), der Mitreisende schwört auf den Spätburgunder.

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