4G 327

gegessen

Gulaschsuppe, soooo lecker. Die einfachsten Sachen, ohne chichi, sind einfach die besten. Ich hätte mich reinlegen können 🙂

getrunken

Für die Suppe brauchte ich Rotwein, aber nicht die ganze Flasche. Damit der Rest nicht schlecht wird – Cabernet Sauvignon und etwas Zweigelt (die Suppe wollte 600 ml, damit auch Rest bleibt, habe ich halt 2 Flaschen aufgemacht, sicher ist sicher).

gelesen

Fry fast fertig, nur fast, weil siehe gesehen

gesehen

Der Plan war die letzten 2 Folgen der 10. Staffel „doctor who“ zu sehen, da hier eine Frau als der nächste Doktor eingeführt wird (ich meine das jetzt nicht so frauenquotenmässig, sondern mich hat einfach echt interessiert, wie sie das machen und wie es wirkt). Egal – mitten in der ersten Folge ein Anruf aus der weiteren Verwandtschaft (für mich Anverwandtschaft, um das gleich mal klarzustellen).
Thema: Weihnachten – wer feiert mit und bei wem und warum nicht woanders. Manno, es ist Oktober, Spätsommerwetter, ich will noch nicht über Weihnachten diskutieren. Involviert in das „Problem“ sind Brüder, Nichten, Tanten, Cousinen, ein Grosselternpaar. Da wir uns nun nicht gleich commited haben – Streit, Geschrei, Telefone wurden aufgelegt (hingeschmissen).
Diese ganze Streiterei gab es schon mal, einer der Streithälse hat dann fast 2 Jahre nicht mehr mit dem anderen Streithals gesprochen. Ich also sehr schön deeskalierend eingewirkt: Ja, ich verstehe Dich. Deine Sicht ist auf jeden Fall nicht falsch! Die Grosseltern sind alt, da muss man behutsam vorgehen (hier ist das Problem, dass sie nicht 350 km reisen wollen, um mit allen zu feiern, aber die, die bisher immer dorthin gefahren sind und dort alles vorbereitet und gekocht haben, nun auch mal allein feiern wollen).
Zum Schluss dann versöhnliche Töne, mit den Grosseltern wird jetzt persönlich gesprochen, vielleicht klärt es sich allein – Burgfrieden herrscht. Vorerst. Fragil, sehr fragil.
Danach bin ich ins Bett.

11 Kommentare zu “4G 327

  1. Ach herrje….die Diskussionen kenne ich. Nach dem Disaster letztes Jahr hatte ich mir vorgenommen über Weihnachten zu verreisen…aber auch dieses Jahr werde ich mich dem üblich unentspannten Festdebakel stellen. Schade, dass es mehr mit Verpflichtung als Wollen zu tun hat, obwohl ich die Weihnachtszeit sehr liebe….

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  2. Ich hasse Weihnachtsralleys. Heute hierin, morgen dahin usw. Und dann ist Weihnachten vorbei und man hat eigentlich nichts davon gehabt.
    Man sollte bei solchen Planungen auch Rücksicht auf die nehmen, die noch in Lohn und Brot stehen.
    Nachdem meine Großmutter väterlicherseits gestorben war, beschlossen ihre 3 Kinder, das traditionelle Weihnachtstreffen mit Kindern auf die Vorweihnachtszeit zu schieben. Das war mindestens genauso schön und wesentlich entspannter. Die Feier fand dann in jedem Jahr wechselseitig bei einem der 3 Kinder statt. Es zeigt, dass Weihnachten auch anders geht als nur an Weihnachten.
    Die Tradition halten wir immer noch aufrecht, auch wenn der Kreis inzwischen recht klein geworden ist.

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    • Da sagst Du was richtiges. Ich „muss“ Weihnachten meine Familie besuchen (da ich 800 km entfernt wohne, ist das manchmal der einzige Termin, wo ich welche sehe) und zwar, aus Gründen, einzeln, dann noch die Anverwandten – jedes Jahr, so ab November mache ich eine ausgeklügelten „Ablaufplan“ und wenn dann Weihnachten und Silvester vorbei sind und ich wieder nach Hause fahre, brauche ich eigentlich Urlaub.

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  3. „Damit der Rest nicht schlecht wird …“ Deine Besorgnis ist mehr als rührend, sie ist quasi ansteckend. Und diese Großherzigkeit, die Besorgnis noch auf die zweite Falsche auszuweiten … heldinnenhaft!

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  4. Wir haben das „Weihnachtsfest“ für meine große Familie (Meine Mutter, unsere Kinder mit Enkelkinder, Geschwister mit Partner, Nichten und Neffen mit Familie usw. ) in den Januar verlegt. Es zeigte sich, das es einfach im Dezember keinen gemeinsamen Termin gibt, weil ja auch noch jeder zur anderen Seite Familie hat und damit Verpflichtungen.
    Diese Entscheidung beschert uns ein relativ entspanntes Weihnachten. Und alle finden das gut!
    Grüßli 🙂
    Und ja, altbekannte Gerichte sind oft immer noch die besten.

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    • Das ist eine gute Idee, ich werde es mal in den beteiligten Familien vorschlagen – aber bis die sich entschieden haben, wer „zurücktritt“ und „erst“ im Januar feiert – Oh Mann, das wird Diskussionen geben. 🙂

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      • Das ist schade, wenn dann immer noch Streit aufkommt. Wir machen das ja jetzt schon ein paar Jahre so. Das ergab sich daraus, dass wir Geschwister nicht mal einen gemeinsamen Tag finden konnten, wann wir uns Weihnachten bei Mama treffen. So verschob sich das Treffen auf „zwischen den Jahren“. In den letzten Jahren kam dann der Wunsch dazu auch die Kinder / Nichten und Neffen einzuladen, weil ja alle verstreut wohnen. So verschob sich der Termin auf den Januar. Das hat sich als ganz tolle Idee entpuppt.
        Wir sind alle sehr zufrieden damit 🙂
        Natürlich kann auch dann mal vorkommen, das wer keine Zeit hat. Dann ist das nicht zu ändern. Aber meistens bekommen wir das hin.

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