4G 1442 extended version

Auch am 5. November will Frau Brüllen wissen, was bei den anderen so läuft – nicht viel, würde ich sagen, weil kalt und dunkel. Aber alle teilen das Wenige und nennen das WwmDedgT (Wie wenig machst Du eigentlich den ganzen Tag) und schreiben das hier:

6:20 fängt mein Radiowecker an zu spielen – „dancing in the dark“ von Bruce Springsteen. Dark ist es leider, trotz Umstellung auf Winterzeit, tanzen tu ich nun nicht gerade, aber hey – heute ist Freitag, Homeoffice, muss ich wenigstens nicht raus. Ich steh auf, mach Kaffee, hübsch mich videotauglich auf und geh in mein Arbeitszimmer.

Einloggen, einstempeln, Mails, gestrigen Tag abrechnen. Dann noch kurz für die Chefs aufschreiben, was ich so letzte Woche gemacht habe und dann geht die richtige Arbeit los.

Projekt A benötigt Daten. Viele. Zur Auswahl stehen System D oder System S. Ich suche zusammen, wie man die Daten ermitteln kann, vergleiche den Output und gebe das an das Projekt. Die müssen sich dann entscheiden, von wo sie Daten beziehen wollen. Beide Varianten sind schlecht, die dritte gute Variante wird aus mir unbekannten Gründen immer verworfen. Egal – ich bin nicht der Chef.

9:00 mache ich Pause, Kaffee und Zigarette auf der Terrasse, danach schlepp ich noch 4 Pflanzen (Zitronenbäumchen, Olivenbäumchen, Lorbeer und einen Kaktus – Greisenhaupt) rein und stell die in mein Arbeitszimmer.

Nun mache ich weiter. Ich fasse meine Erkenntnisse zusammen und schick das an alle Interessierten (oder auch nicht Interessierten, egal, Hautsache viele wissen, dass ich arbeite 😉)

Für Projekt O habe ich ein kurzes Meeting und dann ist erstmal Mittagspause – Käffchen, Zigarette und eine Stulle. Draussen scheint die Sonne, aber es ist ziemlich kalt.

Mein Chef hat unser wöchentliches Gespräch nach hinten geschoben (Gott sei Dank habe ich für den späten Nachmittag einen Abwesenheitsblocker im System, sonst würde wir uns wohl heute Abend unterhalten), also kann ich erstmal mit einem anderen Teil von Projekt A weitermachen. Auch hier werden Daten gebraucht, viele, sehr sehr viele – so viele, dass ich das mit normalen SQL nicht hinbekomme und mir was überlegen muss. Aber erstmal schau ich, ob ich überhaupt alle Informationen zusammen bekomme.

Dann das Gespräch mit dem Chef – es geht um meine Ressourcenplanung für nächstes Jahr. Das Management hat eine lustige Lösungsstrategie: wenn es zuviel Arbeit ist, sagt man einfach – hier brauchst Du nicht so lange und dafür auch nicht und für das Andere auch nicht – und husch, sind wieder Ressourcen frei. Ich habe nicht augengerollt, aber die Augenbrauen gehoben. Alles Makulatur, alles.

16:30 mach ich dann mal Schluss. Ich gehe / fahre kurz einkaufen und dann gibt es das Wochenendeinläutbier. Wegen der Kälte sitze ich drin, Zertifikat oder so will keiner sehen, naja, geht alles den Bach runter.

Wieder zu Hause verräume ich die paar Einkäufe, dann gibts erstmal einen Riesling vom Weingut Mertz (weil später brauche ich Weisswein) – für mich unangenehmer Geruch, aber dann am Gaumen leicht fruchtig, hinten raus Säure, aber nicht zu rieslingig – Ihr wisst schon was ich meine. Sollte ich nochmal dort bestellen, ist der dabei

Nun wird gekocht: Kalbsschnitzel nach Art Dijon (statt Kalb nehme ich Schwein, bin ja kein Krösus, aber Dijon Senf hab ich 😉), dazu Tomatenrisotto mit Pilzen. Die Sauce aus Gurken und Kapern.

Zum Essen wird dann Beaujolais getrunken, der Riesling war schon alle. Dazu höre ich Ulla Meinecke „Löwen“. Ich liebe diese Platte: „Da kommt ein Tag, da zählt nur heiß und kalt. Da wirst du sein was du willst oder du wirst nur alt.“ Ich nicht – also alt werden.

Danach hauche ich mich vor den Fernseher und such ein bisschen rum, gesehen habe ich letztendlich nix besonderes, einfach nur gezappt.

Irgendwann, also jetzt, gehe ich ins Bett, poste dort diesen Beitrag und dann Licht aus. Wie eine Bloggerfreundin immer sagt – man liest sich.

6 Kommentare zu “4G 1442 extended version

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