4G 1972

Noch einen Tag hier geblieben, morgen geht’s weiter.

gegessen

Die Gegend hier ist bekannt für Spanferkel, also sind wir kurz nach Mealhada. Vor dem ersten Restaurant stand eine riesige Schlange und alle ohne Reservierung wurden weg geschickt, so auch wir. An der Straße haben wir dann aber noch eins gefunden.

Wir: Spanferkel

Die Campingplatz Ente: Brot

getrunken

Zum Spanferkel Frizzante – macht man wohl so. Passte aber sehr gut.

Später vorm Bus noch Weisswein und als Absacker einen Wermut, den ich in Spanien gekauft hatte

gefahren

Zum Spanferkelort. Dann aber fix zurück 😉.

gelesen

4G 1971

Jemand (nicht ich) hat Geburtstag. Wir bleiben hier, um zu feiern und zu faulenzen. Das ist einfach – das Meer nur 200m weg, der Ort mit Restaurants und Bars ca. 500m, das Wetter perfekt, der Platz groß und ich habe ein super Plätzchen am Ende gefunden.

gegessen

Fischstew /- Suppe / – Topf. Total lecker

getrunken

Morgens erstmal Kaffee und Geburtstagsprosecco.

Zum Essen Weisswein, später Sangria, Cola, Bier.

gelaufen

Die weiten 500m zum Ort, essen, was einkaufen und dann vom Ende der Promenade her Richtung Platz Barhopping.

Neben uns (also schon ein Stück weg) sind Italiener, die mindestens 5 Katzen dabei haben (und an der Leine ausführen). Erscheint mir jetzt nicht so prickelnd.

Abendrot auf dem Campingplatz – ich bleibe noch einen Tag!

gefahren

Keinen Meter, dafür viel rumgesessen und gequatscht und gelesen und gesüffelt.

4G 1970

gegessen

Früh ein Pasteis de nata, abends Brot, Olivenöl, Schinken

getrunken

Wein- und Olivenöl Verkostung, abends spanischen Weißwein (hatte ich noch im Bus)

gesehen

Cooperative in Faveias, dort habe ich noch Moscatel gekauft.

In Casal de Loivos gibt es ein Wein / Olivenöl Museum. Eine Führerin kam aus einem Nachbardorf und erzählte, dass sie dort immer noch den Wein stampfen. Außerdem war letzte Woche dort eine Art Restaurant Tester (oder Gourmet oder so, wohl jemand bekanntes) und der sagte, das Olivenöl von dort sei das beste Portugals. Bin ich hin (Murca) und habe welches gekauft

Weiter durchs Dao Gebiet, in eine Kooperative Wein gekauft

gefahren

9:00 los, für das Museum hätte ich eine halbe Stunden warten müssen. Casal de Loivos, Viseu (Zentrum des Dao Gebiet, gab’s aber nix zu gucken), Mira – hier gibt es einen Campingplatz direkt hinter den Dünen und man kann in den Ort laufen (mach ich morgen). Hier bleibe ich erst mal

4G 1969

Super geschlafen, außer dass gegen 4:00 jemand meinte, er müsse lt. portugiesischen Rap spielen. Selbst der ist melancholisch / saudade.

gegessen

Im Café ein Pasteis de nata (die Preise hier sind der Wahnsinn – ein Pasteis und ein großer Kaffee mit Milch – 1.90).

Im Markt Suppe und Teilchen. Lustig – in Vorbereitung auf die Reise habe ich ja auch ganz viele Filme auf YouTube geschaut, vor allem Camper, die hier unterwegs sind. Ein Pärchen habe ich in der Markthalle gesehen und wieder erkannt. Und natürlich angequatscht.

In Favaios irgendwelches gegrilltes Fleisch (ich schätze Bauchspeck) – haben alle da gegessen, es gab nichts anderes

getrunken

In Porto meinen letzten Vinho verde (Achtung Serviceblog: das Vinho verde Gebiet reicht vom Minho (Grenzfluss Spanien/Portugal) bis Douro. Dann in Porto Portweinverkostung gemacht. In Favaios, was die Hauptstadt des Moscatel sein soll, einen Moscatel, dann ein Moscatel/Bier (wurde so verkauft), dann einfach Bier

gesehen

Porto – definitiv eine wunderbare Stadt!! Das Dourotal. Ein Weinmuseum des Douro. Hier konnte man an so Glaskolben riechen und seinen Geruchssinn überprüfen. Die Weinberge im Dourotal

gefahren

Porto (auf einem Parkplatz am Ufer geparkt und 4 Stunden durch die Stadt gelaufen), Dourotal, Favaios. Hier stehe ich vor einer Kneipe und denke mal, das passt.

4G 1968

gegessen

Morgens Pasteis de nata – diesmal haben sie Zimt dazu gestellt. Hab ich probiert – ist aber nicht so meins.

In Porto Pastel de Bacalao und Francesinha

getrunken

Portwein bei der Verkostung, sonst nichts weiter

gesehen

In Guimaraes mit der Seilbahn in die Stadt gefahren und ein bisschen rumgeguckt. Dann wieder hoch zu einer Kirche

Dann wollte ich eigentlich in eine Konservenfabrik, leider macht die erst im Mai auf. Also gleich nach Porto und vom Platz aus in die Stadt gelaufen, immer am Fluss lang. Bei Taylor eine Portweinführung und Verkostung gemacht. Dann weiter ins Zentrum. Ein riesiger Laden nur mit Konserven – aber hey, die rufen da teilweise 36 Euro auf, das ist mir zu fett.

Auch in Porto gibt es immer noch Osterhasen

gefahren

Nach Porto. Am Douro gibt es einen Park und ein Kaffee und Toiletten und einige Camper und viele Leute und eine schöne Aussicht, hier bleibe ich

4G 1967

gegessen

In Ponte de Lima: Bacalao Bällchen, Sardinen, irgendwelches Fleisch (auf der Karte stand: secredo cerdo)

getrunken

Kaffee in der Bar, wo ich übernachtet habe. Sie haben auch Duschen, kann man nicht meckern.

Im Museum Vinho verde branco (also weiss), Vinho verde tinto beim Essen, Abends im Bus Rosé

gesehen

Heute wirklich NUR Regen 😥 NUR REGEN.

Ponte de Lima: Zum Fluss habe ich im Internet folgendes gefunden (ich kopiere das einfach mal):

Die Römer erkannten im Lima den mythischen Fluss Lethe, einen der fünf Flüsse zum Hades, der Unterwelt aus der antiken Mythologie. Lethe war in dieser Sagenwelt der Fluss des Vergessens und der Hinterhältigkeit. Die Seelen der Verstorbenen mussten das Flusswasser trinken um die Erinnerungen an ihre irdische Existenz auszulöschen.

Doch wurde dieser Mythos im Jahre 137 vor unserer Zeitrechnung durch den römischen Prokonsul Decimus Iunius Brutus Callaicus jäh zerstört, als der Fluss den Vormarsch seiner Truppen zu verhindern drohte. Der Prokonsul durchquerte deshalb den Lima allein und rief seine Soldaten dann nacheinander beim Namen. Die Soldaten folgten nun ihrem Heerführer, da dieser ja offensichtlich sein Gedächtnis behalten hatte und durchquerten unbesorgt den Fluss. Heute findet man in Ponte de Lima in Erinnerung an die Episode auf der einen Flussseite eine Figur eines reitenden römischen Heerführers und auf der anderen römische Legionäre in Marschformation.

Hier die erwähnten Figuren (nicht kopiert, selber fotografiert, Regen halt)

Im Ort gab es auch ein Museum für Wein im Gebiet Vinho Verde. Sehr interessant und ich habe gelernt, dass es auch Rotwein von hier gibt.

In der örtlichen Bodega habe ich dann Wein (weiss, Rosé und rot) und einen Sekt gekauft

In Braga gibt es eine Wallfahrtskirche. Man kann mit einer Wasserbelastbahn fahren (Alternative waren 600 Stufen, klar für was ich mich entschieden habe). Bei der Bahn gibt es keine Türen. Oben gerade rechtzeitig zum Kuss in die Kirche gekommen – es fand gerade eine Trauung statt 💒

Weiter nach Guimaraes. Inzwischen noch mehr Regen und Nebel. Oben auf dem Berg gibt es einen Campingplatz, da schlafe ich jetzt. Den Ort schaue ich mir morgen an.

gefahren

Ponte de Lima, Braga, Guimaraes.

4G 1966

gegessen

Bacalao Bällchen, Empanadas, Pasteis de nata, ein anderes süsses Teilchen, Schinken und Käse im Bus

getrunken

Alvarinho, einen anderen Weisswein, überhaupt Weisswein, …

gesehen

In Vigo Wein sfusi gekauft (auch Wermut), eine wirklich coole Enoteka und ein sehr netter Verkäufer

Dann endlich Portugal, Grenzfluss Minho

In Vila Nova de Cerveira scheint immer noch Ostern zu sein

In Vila Praia de Ancora gibt es eine Liebesschaukel (ich habe lange geschaukelt ♥️)

In Viano do Castello konnte man ein Schiff besichtigen, welches früher die Fischer begleitet hat und als Krankenschiff diente

Lustig – der Tiketverkäufer fragte, woher ich komme, weil mein portugiesisch (ich habe den Satz „2 Tickets bitte“ kurz vorher gelernt – portugiesisch kann ich wirklich nicht) gut klänge 😉. Vortäuschen kann ich 😂

gefahren

9:00 los, Richtung Vigo, Vila Nova de cerveira, caminha, Vila Praia de Ancora, Viano do Castello, weiter immer am Strand lang bis Anha. Hier gibt es eine Kneipe – wenn man da was konsumiert darf man auf dem Parkplatz übernachten. Mache ich – also konsumieren und übernachten.

4G 1965

gesehen

In einem Café an der Straße ein paar Kleinigkeiten (Tortilla, Empanadas – was die hier Empanadas nennen, Bocadillo), abends im Bus Brot und (noch französische) Pastete

getrunken

Tagsüber cortado und Cola, abends im Bus den gekauften Alvarinho.

gesehen

Regen, Regen, Regen. Zwischendurch (April) Sonne, Sonne, Sonne. Alte Hochöfen in A Pontenova

Ein echt cooles Mühlenmuseum in Mozanova.Man konnte alles selbst ausprobieren bzw. selber in Gang setzen, man konnte hinter einem Wasserfall stehen, alles sehr liebevoll gemacht

Ein altes Schieferdorf in Os Teixois, leider keine Führung, da Mittwochs geschlossen

In Santiago de Compostela natürlich die Kathedrale (sehr berührend zu sehen, wie sich die Wanderer freuen, dass sie endlich da sind). Die vorderen Engel haben das Prinzip des Tragens nicht wirklich verstanden 😉

Im Weingebiet „Rias Baixas“ natürlich Weinreben (die sie hier an Betonpfeilern hochbinden). In Cambados (selbsternannte Hauptstadt des Alvarinho) an der Straße Wein gekauft

gefahren

Villaodrid (heute A Pontenova), Mozanova, Os Teixois, Casanova (hab ihn aber nicht getroffen), Santiago de Compostela, Weingebiet, Sartaxes. Hier stehe ich vor einigen Weinbergen am Strand und schlafe. Morgen dann Portugal.

4G 1964

gegessen

In Ribadeo in einer Pulperia (musste immer über den Namen lachen) Pulpo – das Gericht an der galizischen Küste. Im Restaurant waren lustigerweise Messer und Gabel vertauscht, ich habe extra geguckt, war auf allen Tischen so

getrunken

Weisswein – Rueda Verdejo. Am Strand noch einen Rest Rotwein und ein Bier.

gesehen

Fluss Eo (auch Rio de Ribadeo genannt) bildet die Grenze zwischen Asturien und Galizien (durch Galizien geht’s jetzt weiter).

Auf der Fahrt durchs Land viele so merkwürdige Häuschen aus Holz auf Steinen – ich denke mal, Getreidespeicher

Einen wunderbaren Strand, menschenleer

gefahren

10:00 los, Richtung Luarca, Ribadeo, Foz. Dort an einem Strand einen Parkplatz gefunden, wo nachts niemand ist – hier schlafe ich heute.

4G 1963

gegessen

Tortilla in einer Bar (morgens). In Bejez Käse. Jemand – nicht ich – Kebab (kein Foto!). Corbatas (deutsch Krawatte) in Unquera – lt. Reiseführer in ganz Spanien bekannt Blätterteig Stangen mit einer Glasur, man taucht das dann in Kaffee. Abends im Bus noch Baguette und Käse mit Erdbeermarmelade.

getrunken

Cola, auf dem Campingplatz Vinho verde und Alvarinho verde

gesehen

in Ontoria Mammutbäume in einem Naturpark. In Bejes (ein Bergdorf, dass für seinen Käse bekannt ist) eine Käserei, leider war niemand da, dass ich was kaufen konnte. Aber im Ort gab es eine Bar und da konnte ich den Käse essen. Potes – lt. Reiseführer eines der schönsten Dörfer Spaniens – ging so. In Ribadesella eine Höhle, durch die man mit dem Auto fahren konnte: la cuevona de cuevas del agua. Das war echt cool. Bin ich gleich hin und zurück.

gefahren

9:00 los, erstmal zu einer Cantina, sfusi Wein kaufen. Leider waren alle Fässer leer, der Verkäufer und ich waren untröstlich 😥. Dann Richtung Ontoria, da soll es Mammutbäume geben. Durch Kantabrien nach Asturien, Bejes, Potes, Ribadesella nach Cudillero. Da gibt es einen Campingplatz und da ich gern mal wieder duschen und Haare waschen würde, schlafe ich heute hier.