1735 Arbeitsmails – wirklich alle überflogen, einen Teil gelöscht, einen Teil wirklich gelesen, ein Teil steht jetzt „überflogen“ im Posteingang. Irgendwann die Woche bin ich durch.
gesehen
Wien Krimi – Blind ermittelt. Tod im Weinberg. Ging so, sehr konstruiert.
In Frankreich Filet Mignon mit Blauschimmel Käse Sauce (das Bild ist nicht so rot, weil ich Mist beim Fotografieren gemacht habe, sondern weil ich draußen saß und der Platz mit einem roten Tuch abgedeckt war) – sehr lecker.
getrunken
Zum Essen Hauswein Rosé, abends einen aus dem Dao mitgebrachten Rosé
gesehen
Den Viadukt angesehen, sehr imposant.
gefahren
Nach Hause 😥. Aber im Ernst – war eine coole Tour, keinerlei Probleme, fast immer schön, nette Leute, tolle Sachen. Und gefahren bin ich viel (das muss ich das nächste Mal ändern)
5. Mai. Alle freuen sich auf Frühling und Sonne und Wärme. Frau Brüllen will wissen, wie das alle machen und nennt das WfDDadFdgT (Wie freust Du Dich auf den Frühling den ganzen Tag).
Kurz nach 0:00 Uhr komme ich im Hostal an, nachdem ich in gefühlt 50 Pincholäden war. Ich checke meine Mails und Nachrichten und sehe, dass die Mutter einer Freundin gestorben ist – die Freundin hatte vor 2 Tagen Geburtstag, die Mutter hat mit gefeiert, die 2 Enkelinnen waren da, die Mutter hatte 2 Glas Rosé getrunken und ist dann eben am nächsten Tag gestorben. Ich schreibe ein bisschen mit der Freundin, dann schlafe ich erstmal.
8:15 stehe ich auf, dusche und dann geht’s zum Bus, der vor den Toren der Stadt steht und ich fahre los.
Ein schneller Kaffee und ein Tortilla Brötchen an der Tankstelle, dann geht’s weiter
Erstes Ziel ist das Monasterio de Iraxte auf halbem Weg nach Pamplona. Da gibt es einen Wein-Brunnen für die Pilger. Da ich gestern auf dem Weg in die Stadt 500m Pilgerweg gelaufen bin, fühle ich mich als waschechte Pilgerin und nehme einen Becher. Es gibt auch ein kleines Wein Museum, das schaue ich mir an und habe dann auch eine Flasche Wein gekauft. Ich bin inzwischen im Navarra, ein weiteres Weinanbaugebiet.
Weiter geht es Richtung Frankreich. In CanFranc gibt es einen Bahnhof, der Spanien und Frankreich verbunden hat. Vor Jahren war ich schon mal hier, da war er ziemlich verfallen und man konnte überall rumgucken (alte Schalterhalle, alter Arztbereich – so ein lost place eben). Ich wollte sehen, ob er noch da ist. Ist er. Allerdings aufgemotzt bis zum geht nicht mehr, total schickes Hotel, wo die Portiers das Gepäck im goldenen Gepäckwagen ins Hotel bringen – habe ich wirklich gesehen.
Danach nochmal schnell tanken für 1.49, nachher in Frankreich waren es 1.89. Nach Frankreich fahre ich durch einen Tunnel
Dann fahre ich 24km bergab. Ich komme auf einen Durchschnittsverbrauch von 4.8 Liter.
Danach geht’s dann sobald wie möglich auf die Autobahn, Kilometer müssen runtergerissen werden, der Weg nach Hause ist weit. Zwischendurch noch eine Flasche Rosé gekauft.
450 km später lande ich in Tanus, ein kleines Dorf mit offiziellem Stellplatz. In der einzigen Bar des Dorfes trinke ich ein Bier und kann die Restbestände der Baguettes aufkaufen – genau ein halbes. Ich spaziere kurz durchs Dorf und sehe ein witziges Bild. Dann setze ich mich an einen Picknick Tisch des örtlichen Bouleplatzes und dann wird gegessen, was halt so im Kühlschrank spazieren gefahren wurde – Baguette, Schinken, Käse. Dazu Rosé. Es ist immer noch warm (20:25 26 Grad), ich beschwere mich nicht.
In der Nähe gibt es einen Viadukt, den werde ich mir morgen früh noch schnell ansehen.
Jetzt poste ich das, dann klettere ich in mein Aufstelldach. Und ich sehe den Vollmond. Und ich höre Grillen zirpen. Das Leben ist nicht übel.
Ich habe hier sehr schlechten Empfang, die Bilder lade ich später hoch.
Straßen mit Pinchobars ohne Ende. Ein Traum!! Es ist Wahnsinn – Unmengen Bars, jede hat andere Spezialitäten, man wird nicht fertig mit gucken, essen und trinken.
gefahren
Logroño („Hauptstadt“ des Rioja). Eigentlich sollte es dann weiter nach San Sebastian gehen. Aber dann habe ich zwei drei Pinchos gegessen, dir Gassen mit den Bars gesehen, kurz entschlossen ein Zimmer im Zentrum gebucht und, nun ja, halt hier geblieben.
In Rueda Ochsenschwanz (sehr zart/mürbe, das Paprikagemüse oben rechts mit guter Säure)
getrunken
Verdejo in Salamanca. Verdejo in Rueda
gesehen
Bahnhof Vilar famoso – nochmal superschöne Kacheln
In Salamanca Kapellen, Kirchen, Unigebäude
Eine Statue des Fußballtrainers Spaniens
In La Seca war irgendwann Tag der Vogelscheuchen
In Rueda sind die Bankautomaten gut geschützt, muss man ganz schön fummeln mit der Karte 😉
In Rueda scheint es nicht nur Wein zu geben, sondern auch Käse, das kläre ich morgen noch ab
gefahren
Richtung Spanien über Vilar Farmoso (letzter Ort in Portugal), Salamanca, La Seca, Rueda (Weingebiet, wo einer meiner Lieblingsweißweine herkommt – Verdejo). Hier schlafe ich in einem Hostal, damit ich in Ruhe Weine verkosten kann.
Pasteis de nata – frisch gemacht, noch warm und die Füllung leicht flüssig
Ich musste auf die Fähre etwas warten, gab’s ein Rühreibrötchen
Auf dem Campingplatz noch ein winziges Sandwich (wirklich winzig, so 2 Baguette Scheiben und Käse und Schinken).
getrunken
Bier beim Warten auf die Fähre. Auf dem Campingplatz Wein vom Fass, sicher der letzte, denn morgen geht’s nach Spanien.
gesehen
Mit einem Aufzug in die Altstadt gefahren
Am Tejo entlang geschlendert.
Den westlichsten Punkt Kontinentaleuropas
Weinreben im Ribatejo – alles eben, am Horizont Hügel, erinnerte mich an die Po Ebene
gefahren
Mit der Fähre zurück nach Seixal und nun laaaaangsam Richtung Heimat. Cabo da Roca – der westlichste Punkt Kontinentaleuropas Durch das Ribatejo nach Aldeja de Joanes. Hier ist ein Kloster und ein Klostergarten und in dem ist eine Art Campingplatz. Hier schlafe ich heute.
Lissabon – sorry, ich bin enttäuscht. Morgen schau ich noch ein bisschen, bevor ich dann mit der Fähre zurück fahre – vielleicht bessert sich mein Eindruck noch.
gegessen
Bacalao Frikadellen und Reis/Bohnensuppe. Das war interessant und gut. Fischsuppe, die ihren Namen eher nicht verdient hätte. Insgesamt fühle ich mich hier sehr abgezockt
getrunken
Vinho Verde zum Essen. Ginjinha – Sauerkirschlikör. Im Glas war eine Kirsche (mit Kern), der Kellner hat mich extra drauf hingewiesen. Bier beim Botanischen Garten. Weisswein vom Fass am Abend – das alles sehr gut. Zum Abschluss Aperol Spritz – 13.00 Euro – war ich etwas bedient. Lustig war, als der Kellner sich entschuldigte und sagte, er fände es auch zu teuer, 6 bis 7 Euro wären angemessen. Nun ja
gesehen
Praca do Comerci. Ich habe so ein Hopp on, Hopp Off Ticket gekauft und bin einmal die ganze Tour gefahren (altes Lissabon). Dann nochmal eingestiegen und bis zum höchsten Punkt gefahren und von da aus abwärts gelaufen.
Es gab so eine Art Botanischer Garten, den hab ich mir angesehen. Da gab es Höhlen, Brunnen und einen Pfau
Dann weiter runter Richtung Tejo. In einem Park war ein Fest und es spielte eine Jazzband – das hat mir gut gefallen
Dann, ein Stück weiter gab es so eine Art Straßenbahn, die kam gerade, bin ich hochgefahren. Oben war der Miradouro de sao Pedro – super Aussicht über die Stadt
Auch sonst schöne Sachen, aber mein Empfang ist hier schlecht, ich schaffe es nicht die Bilder hoch zu laden. Mache ich dann morgen.
gefahren
Nach Seixal zur Fähre, Bus am Terminal stehen gelassen, mit der Fähre dann nach Lissabon. Am Ticketautomat konnte ich ein Ticket kaufen, dann war er kaputt. Der Typ vom Terminal hat ein bisschen rum probiert, dann gesagt, dass er nicht mehr funktioniert und uns alle so durch gelassen 🙂. War ich nicht unzufrieden 😉 In Lissabon ein Zimmer in einer Pension direkt im Zentrum gebucht. Einfach, zweckmäßig (ich will ja nur schlafen).
Beim Campingplatz Burger und Salat (weiße Bohnen, Thunfisch, Ei, 2 Alibi Tomaten, Croutons – war gut!)
getrunken
Beim Campingplatz Sangria vom Fass, Bier
gesehen
Strand, Meer, Gleitschirmflieger – einer war ein Poser vorm Herrn, leider musste er mitten auf dem Strand notlanden. Sein Schirm landete mitten zwischen und auf den Leuten. Missstimmung kam auf 😂. Ich habe sehr gelacht.
gefahren
3 km zum nächsten Strand, da stehe ich auf einer Klippe. Übelst windig, super Blick. Gleich in der Nähe ist ein Campingplatz, dessen Bar man nutzen kann