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Rasen gemäht, das Zeug wächst wie Unkraut. Kleinkind (8 Wochen) zu Besuch – kräht die ganze Zeit rum und will geschaukelt oder hin und her gefahren werden. Super Idee gehabt: Rasenmähroboter mit Buggy oben drauf. Kind rein, einschalten.

3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen – Rasen weg, Kind ruhig und ich hab Zeit für ein Glas Wein.

Ein halber Riegel

Wir haben in der Firma einen Frühstücksraum – also Tische, Stühle, 2 Kaffeeautomaten und – tataaa – einen Snackautomat.
In dem sind zu 60% Getränke – Schorle, nochmal Schorle, Cola Zero, Saft, Wasser mit Kohlensäure, Wasser ohne Kohlensäure, Wasser mit Geschmack, nochmal Schorle – also all die Getränke, von denen der Snackautomatverantwortliche sicher ist, dass wir sie trinken wollen.
Immer (ok fast immer) ist die Cola zero aus. Kann man aber nicht mehr reintun, für Cola sind nur 4 Reihen vorgesehen, weil Wasser und Schorle brauchen auch Platz.

Getraenke

Aber nun zu den anderen 40% – die Rubrik heisst schliesslich essen. Da gibt es: Plätzchen, Waffeln, Schokoriegel, Salzgebäck …

Snacks

Es ist immer schön, dort zu stehen, irgendeine Süssigkeit rauszuholen und mit den „Mitstehenden“ zu diskutieren, was man liebsten mag,
warum gerade das, und ob schon immer oder erst seit kurzem und was auch noch lecker, aber leider nicht im Automaten ist. UND – ob man so einen Riegel oder Tütchen auf einmal essen darf oder sich einteilen muss / sollte. Bei mir scheint es einige wirklich willensstarke Menschen zu geben, die es tatsächlich schaffen, z.b. ein halbes Mars zu essen und den Rest des Riegels in den Schreibtisch zu tun – für morgen. Respekt, also ich könnte das nicht.
Und während ich mit meinem Kinderschokoladenriegel (esse ich total gerne, eigentlich schon immer, gern auch aus dem Kühlschrank, aber dann 1-2 Minuten liegen lassen, gell) runter zu meinem Büro gehe (und ihn vollständig esse, also den Schokoriegel), überlege ich, ob es wohl auch Leute gibt, die es schaffen, nur ein halbes Glas Wein zu trinken, und was sie wohl mit dem Rest machen, vielleicht einfrieren für den nächsten Tag oder so….

Das erste Glas

Das Wetter, das sich im Moment nicht entscheiden kann, ob es Frühling (letzten Mittwoch), Sommer (letztes Wochenende) oder Herbst (gestern und heute) sein möchte, macht es einem – zumindest im Frühling und Herbst (also nicht letztes Wochenende) leicht, sich für was Neues zu entscheiden. Einen Plan zu machen. Total kreativ zu sein. Irgendwas aufregendes, noch nie dagewesenes. Na klar – so wie treufelionen andere – einen Blog. Bloss was für einen Namen – weil der ist total wichtig, Themen werden überbewertet bzw. ergeben sich dann schon (hoffe ich zumindest).

Und weil mein Glas, mit dem ich im Regen (unter einem Dach) und Herbst (also gestern) auf der Terasse sass, leer war, sagte ich zu mir – Noch ein Glas Wein?
Tja – und so war der Name geboren und nun ist der erste Eintrag geschrieben und nun schau ich mal, wies weiter geht – mit dem Wetter, dem Wein, dem Blog.