Theresa Wolff – Der schönste Tag. Ist wohl die letzte Folge. Schade, war ganz nett (außer, dass sie immer einen der Beteiligten kannte. Das war etwas übertrieben.
geärgert
habe ich mich im Job ein bisschen. Es gibt das Projekt E. Hochwichtig, hoch priorisiert, im Prinzip Geld ohne Ende. Jetzt war ich 4 1/2 Wochen weg – gegangen ist nichts. NICHTS. Dafür sollen jetzt 2 Firmen bestimmte neu gestellte Fragen klären. Aber wer – wird nicht verraten. Hat der neue Oberoberchef eingerührt. Echt jetzt – dann sollen sie es allein machen und mich aussen vor lassen und mir nicht immer ein Ohr abkauen. Egal – bald ist Wochenende.
Einmal im Jahr haben wir einen Bereichsworkshop. Wir also alle in so eine umgebaute Fabrik gelatscht, Vorträge, Reden, Workshops (AI – machen ja jetzt alle), Smalltalk. Naja, immerhin kann keiner anrufen 😉
gegessen
Beim Workshop: Polenta, Rinderragout. Als Dessert Joghurt Eis und Brownie. Zum Kaffee Schokolade. Abends: Rest Bolognese, diesmal mit Spaghetti.
getrunken
Beim Workshop: Kaffee, zum Abschluss ein Bier. Abends: Cola.
1735 Arbeitsmails – wirklich alle überflogen, einen Teil gelöscht, einen Teil wirklich gelesen, ein Teil steht jetzt „überflogen“ im Posteingang. Irgendwann die Woche bin ich durch.
gesehen
Wien Krimi – Blind ermittelt. Tod im Weinberg. Ging so, sehr konstruiert.
In Frankreich Filet Mignon mit Blauschimmel Käse Sauce (das Bild ist nicht so rot, weil ich Mist beim Fotografieren gemacht habe, sondern weil ich draußen saß und der Platz mit einem roten Tuch abgedeckt war) – sehr lecker.
getrunken
Zum Essen Hauswein Rosé, abends einen aus dem Dao mitgebrachten Rosé
gesehen
Den Viadukt angesehen, sehr imposant.
gefahren
Nach Hause 😥. Aber im Ernst – war eine coole Tour, keinerlei Probleme, fast immer schön, nette Leute, tolle Sachen. Und gefahren bin ich viel (das muss ich das nächste Mal ändern)
5. Mai. Alle freuen sich auf Frühling und Sonne und Wärme. Frau Brüllen will wissen, wie das alle machen und nennt das WfDDadFdgT (Wie freust Du Dich auf den Frühling den ganzen Tag).
Kurz nach 0:00 Uhr komme ich im Hostal an, nachdem ich in gefühlt 50 Pincholäden war. Ich checke meine Mails und Nachrichten und sehe, dass die Mutter einer Freundin gestorben ist – die Freundin hatte vor 2 Tagen Geburtstag, die Mutter hat mit gefeiert, die 2 Enkelinnen waren da, die Mutter hatte 2 Glas Rosé getrunken und ist dann eben am nächsten Tag gestorben. Ich schreibe ein bisschen mit der Freundin, dann schlafe ich erstmal.
8:15 stehe ich auf, dusche und dann geht’s zum Bus, der vor den Toren der Stadt steht und ich fahre los.
Ein schneller Kaffee und ein Tortilla Brötchen an der Tankstelle, dann geht’s weiter
Erstes Ziel ist das Monasterio de Iraxte auf halbem Weg nach Pamplona. Da gibt es einen Wein-Brunnen für die Pilger. Da ich gestern auf dem Weg in die Stadt 500m Pilgerweg gelaufen bin, fühle ich mich als waschechte Pilgerin und nehme einen Becher. Es gibt auch ein kleines Wein Museum, das schaue ich mir an und habe dann auch eine Flasche Wein gekauft. Ich bin inzwischen im Navarra, ein weiteres Weinanbaugebiet.
Weiter geht es Richtung Frankreich. In CanFranc gibt es einen Bahnhof, der Spanien und Frankreich verbunden hat. Vor Jahren war ich schon mal hier, da war er ziemlich verfallen und man konnte überall rumgucken (alte Schalterhalle, alter Arztbereich – so ein lost place eben). Ich wollte sehen, ob er noch da ist. Ist er. Allerdings aufgemotzt bis zum geht nicht mehr, total schickes Hotel, wo die Portiers das Gepäck im goldenen Gepäckwagen ins Hotel bringen – habe ich wirklich gesehen.
Danach nochmal schnell tanken für 1.49, nachher in Frankreich waren es 1.89. Nach Frankreich fahre ich durch einen Tunnel
Dann fahre ich 24km bergab. Ich komme auf einen Durchschnittsverbrauch von 4.8 Liter.
Danach geht’s dann sobald wie möglich auf die Autobahn, Kilometer müssen runtergerissen werden, der Weg nach Hause ist weit. Zwischendurch noch eine Flasche Rosé gekauft.
450 km später lande ich in Tanus, ein kleines Dorf mit offiziellem Stellplatz. In der einzigen Bar des Dorfes trinke ich ein Bier und kann die Restbestände der Baguettes aufkaufen – genau ein halbes. Ich spaziere kurz durchs Dorf und sehe ein witziges Bild. Dann setze ich mich an einen Picknick Tisch des örtlichen Bouleplatzes und dann wird gegessen, was halt so im Kühlschrank spazieren gefahren wurde – Baguette, Schinken, Käse. Dazu Rosé. Es ist immer noch warm (20:25 26 Grad), ich beschwere mich nicht.
In der Nähe gibt es einen Viadukt, den werde ich mir morgen früh noch schnell ansehen.
Jetzt poste ich das, dann klettere ich in mein Aufstelldach. Und ich sehe den Vollmond. Und ich höre Grillen zirpen. Das Leben ist nicht übel.
Ich habe hier sehr schlechten Empfang, die Bilder lade ich später hoch.
Straßen mit Pinchobars ohne Ende. Ein Traum!! Es ist Wahnsinn – Unmengen Bars, jede hat andere Spezialitäten, man wird nicht fertig mit gucken, essen und trinken.
gefahren
Logroño („Hauptstadt“ des Rioja). Eigentlich sollte es dann weiter nach San Sebastian gehen. Aber dann habe ich zwei drei Pinchos gegessen, dir Gassen mit den Bars gesehen, kurz entschlossen ein Zimmer im Zentrum gebucht und, nun ja, halt hier geblieben.
In Rueda Ochsenschwanz (sehr zart/mürbe, das Paprikagemüse oben rechts mit guter Säure)
getrunken
Verdejo in Salamanca. Verdejo in Rueda
gesehen
Bahnhof Vilar famoso – nochmal superschöne Kacheln
In Salamanca Kapellen, Kirchen, Unigebäude
Eine Statue des Fußballtrainers Spaniens
In La Seca war irgendwann Tag der Vogelscheuchen
In Rueda sind die Bankautomaten gut geschützt, muss man ganz schön fummeln mit der Karte 😉
In Rueda scheint es nicht nur Wein zu geben, sondern auch Käse, das kläre ich morgen noch ab
gefahren
Richtung Spanien über Vilar Farmoso (letzter Ort in Portugal), Salamanca, La Seca, Rueda (Weingebiet, wo einer meiner Lieblingsweißweine herkommt – Verdejo). Hier schlafe ich in einem Hostal, damit ich in Ruhe Weine verkosten kann.