4G 133 extended version

Seit genau 5 Jahren will am 5. eines Monats das ganze Internet wissen, was das ganze Internet macht und das ganze Internet trifft sich dann mit seinen Geschichten bei Frau Brüllen.

Da Donnerstag und Arbeitstag ist, fängt mein Weckradio 5:47 an zu spielen – heute: „where do you go to my lovely“ von Peter Sarstedt, ein Lied, was mir schon immer gut gefallen hat und was ich nun den ganzen Tag vor mich hinsummte (ich hoffe nur leise bzw. nur in meinem Kopf). Auf dem Weg ins Bad mache ich überall Licht, schalte Kaffeemaschine und PC an. Auf dem Weg aus dem Bad hole ich mir den Kaffee und setze mich mit Zigarette vor den PC und warte, bis es Zeit ist, zur S-Bahn zu gehen. Inzwischen ist es früh hell und die Vögel singen – recht netter Weg also. Der Regen von gestern Abend hat auch aufgehört, so dass ich trocken bei S-Bahn und anschließend im Büro ankomme. Dort stempele ich ein, checke Mails und Systeme und beginne ein Projektmeeting des vorigen Tages auszuwerten bzw. nach zu bearbeiten. 9:00 gibt es einen Automatenkaffee und eine Zigarette, 9:30 ist ein Meeting mit Experten, die für den Betrieb eines meiner Systeme verantwortlich ist. Danach muss ich für ein anderes Projekt etwas untersuchen (die Spezifikationen waren bisher nicht bekannt und die Tests, die sie bisher gemacht haben, waren gefakt und nun geht es wirklich mal ans Eingemachte), dazu treffe ich mich mit meinem Kollegen (vorher habe ich ein paar Dokus zum Thema gelesen) und wir versuchen, das Problem einzukreisen und vor allem zu lösen. Schauen wir mal, was bei den Tests nun herauskommt.

Mittags BierUndSteaksUndZigaretteKaffee und Zigarette, dann geht es weiter. Nächsten Freitag (ja, den 13.) ist eine Produktivsetzung und die will vorbereitet werden. Also treffe ich mich mit einem anderen Kollegen, der morgen nicht da ist und gehe mit ihm die Punkte durch, die in einem anderen Meeting morgen besprochen werden sollen. 14:30 ist Teammeeting – jeder erzählt, was er gerade macht und der Chef erzählt, was noch gemacht werden muss. Dann weiter.

16:45 mach ich mich vom Acker und bin eine knappe Stunde später zu Hause. Dort werde ich von dem Besuchskind erwartet, das seit gestern und bis morgen zu Gast ist. Der Kindsvater wird heute im Laufe des Abends ebenfalls erwartet und so muss etwas gekocht werden. Da besagter Vater keine Gluten verträgt (was immer das ist :), das Kind meint – keine Nudeln, aber Reis geht), mache ich ein Wurstrisotto: Zwiebeln anschwitzen, Reis anrösten, Salsiccia rein, dann mit Rotwein ablöschen und dann wie immer. Und nicht vergessen, Luft unter das Risotto zu bringen. Das wird dann, immer noch kindgerecht, vor dem Fernseher gegessen. Dazu, immer noch ob der Vorbildwirkung (die in meinen Augen NICHT überschätzt wird), Cola getrunken (ok, ein Glas von dem Primitivo Merlot, ich muss ja sicher gehen, dass der Wein in Ordnung ist). Nun warten wir auf den Kindsvater (für den wird das Essen dann aufgewärmt) und schauen derweil Fernsehen und irgendwann habe ich ihn dann gesehen.

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