136. Weinmarkt Müllheim

Jedes Jahr findet am letzten Freitag im April in Müllheim (Markgräfler Land) der Weinmarkt statt, dieses Jahr bereits der 136. (ich kann mich noch gut an die ersten erinnern – als wäre es gestern gewesen 🙂 ).
Wie schon hier beschrieben, werden alle Weine nach Sorten /Rebe, Ausbau ausgestellt, so dass man, unbeeinflusst vom Winzer, direkt vergleichen kann. Diesmal waren es ca. 350 Sorten Wein und Sekt. Als Zahlenfreak: 316 Weine (Qualitätsweine und dieses Jahr erstmalig auch Landweine) und 41 Winzersekte von 56 Ausstellern. Das Ganze für 12 Euro (+ 5 Euro fürs Glas, die man dann wiederbekommt). Gastland war diesmal die Schweiz und zwar die Partnerstadt Vevey und die Region Lavaux (ein Weinbaugebiet am nordöstliches Ufer des Genfersees im Kanton Waadt), wo eben Gutedel (dort Chasselas genannt) die Hauptrebsorte ist.

Harte Arbeit also. Besonders interessierte mich, wie sich die Frostnächte um den 20. April letztes Jahres auf die Weine ausgewirkt hat: Teilweise schlimm. Je nach Lage – vor dem Berg, hinter dem Berg, Wind von Osten, Wind von Westen – 60% – 100% Ausfall. Auggen zum Beispiel fast nichts, Feldberg Totalausfall, Lauffen ca. 60 %, Otto Löffler (Ziegenhof) Totalausfall.

Vorgängig möchte ich noch sagen, dass meine Einschätzung ganz privat ist und andere Weintrinker oder gar Kenner eine ganz andere Meinung habe dürften. Ich suche hier und anderswo nur den Wein/Sekt, der mir am besten schmeckt und der in mein Budget passt.

Zunächst habe ich mit den Sekten angefangen, da hat mir am besten der Nobilé Rosé Efringen-Kirchen (Bezirkskellerei Markgräflerland, Tankgärung) gefallen. Der Nobling vom Weingut Engler hat mich diesmal nicht so überzeugt, auch nicht der Pinot Rosé. Interssant fand ich noch den Spätburgunder Britzingen (Winzergenossenschaft Britzingen), weniger lecker deren Blanc de Noir.

Dann zu den Weissweinen (Trockene Weine)
Neu für mich: Grüner Markgräfler – eine Variante des Gutedel. Reife Gutedeltrauben werden mit etwa 72° Öchsle gelesen, gekeltert und trocken ausgebaut. Das Ergebnis soll ein frischer und leichter Sommerwein sein (max. 10%). Da hat mir am besten der Gutedel Schliengener Sonnenstück vom Weingut Zimmermann geschmeckt. Grundsätzlich waren sie mir etwas zu trocken.
Probiert habe ich auch Rosa Markgräfler. Waren ok. Die Rotweine habe ich ausser Acht gelassen, da mag ich die deutschen nicht so sehr.
Eisweine gab es auch, die waren durch die Bank lecker 🙂

Dieses Jahr gab es auch einige Foodstände – der asiatische Hähnchensalat (mit Sternanis, Koreander, Sesam und Sprossen) war super, allerdings zu viel Knoblauch (nicht für das Gericht, aber für die Verkostung). Sehr lecker waren die Forellenmaultasche / Alblinsengemüseragout.

Folgende Weingüter / Verkaufststellen habe ich dann am Samstag / Sonntag besucht und einige Flaschen gekauft
– Winzergenossenschaft Auggener Schäf: 2016er Laufener Altenberg Gutedel Kabinett trocken aus der Edition No. 3
– Markgräfler Lindenhof: Verkauf von Weinen der Winzergenossenschaft SchliengenMüllheim, aber auch anderer Anbieter
– Weingut Otto Löffler / Ziegelhof

Zusammenfassend kann ich sagen: Es gab dieses Jahr für mich kein Fotobesonderen Wein, ich fahr nächstes Jahr aber auf jeden Fall wieder hin.

3 Kommentare zu “136. Weinmarkt Müllheim

Indem Du die Kommentarfunktion nutzt, erklärst Du Dich mit der Verarbeitung Deiner angegebenen Daten durch Automattic, Inc. sowie den Dienst Gravatar einverstanden. Übrigens musst Du keine Mail Adresse hinterlegen, so dass z.b. Gravatar keine Daten von Dir sammelt.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.