Nach soviel Pasta die letzten Tage – heute Reis. Sushi (natürlich selber gemacht, ist aber auch echt einfach – und ein cooles Angeberessen)
getrunken
Bier in der Wochenendeinläutbierkneipe – solange sie noch geöffnet ist, muss ich das ausnutzen. Hier registriert man sich übrigens nicht mit einem Zettel, sondern „checkt ein“ übers Handy.
Rosé aus Appulien
gesehen
Lenkasause möchte jetzt auch immer wissen, was ich esse und trinke und sonst so mache.
gehört
Neneh Cherry. Die hat echt mehr als „7 Seconds“ gemacht!
Es ist der 5. des Monats, grauer Novembertag, Frau Brüllen langweilt sich im HomeOffice mangels sozialer Kontakte und versucht Corona-konform per Blog (also genügend Abstand und deswegen keine Maske) zu socializen und will wissen, was wir eigentlich den ganzen Tag im Homeoffice machen. sie nennt das WmDedgHOT (Was machst Du eigentlich den ganzen HomeOfficeTag):
Mein Radiowecker fängt 6:22 zu spielen, kein Lied, irgendwer erzählt was. Ich steh auf, mach in der Küche die Kaffeemaschine an, geh ins Bad, mach mich schick (bad hair day – also Haare hochstecken, neue Bluse, die eigentlich ein Männerhemd ist, es sind die kleinen Dinge die aktuell die Tage besonders machen), geh mit dem Kaffee ins Arbeitszimmer, logge mich 6:43 ein und fange an zu arbeiten: Mails checken, Systeme checken, Termine checken – den ersten habe ich 9:30.
Als erstes kümmere ich mich um mein Projekt S. Hier sind die Aufwandschätzungen der einzelnen Systeme soweit da, aber bis auf eins signalisieren alle, dass sie keine Ressourcen haben. Das teile ich erstmal der Gesamtprojektleiterin mit (habe es schon vorher angedeutet, die es nun ihrerseits weiter hoch meldet), dann wird mit jedem gefeilscht und Bettelmails werden verschickt.
Gestern Abend habe ich noch einen Einladung zu einem Meeting bekommen, bei dem es um irgendeinen Antrag geht und wo ich Aufwand und Lösungsvorschlag einschätzen soll. Ich schau mir das kurz an, das Meeting ist nächste Woche, lege ich es erstmal zur Seite.
Jemand anderes hat gekündigt und versucht – echt wahr – krampfhaft sein Wissen weiterzugeben, bevor er und es verschwunden ist. Das betreffende Team zeigt sich uninteressiert, ich fasse es nicht. Ich (und ein anderer Kollege, der es auch nicht glauben kann) biete an, mich kurz damit zu beschäftigen. Ich bekomme eine Installationsanweisung (in 5 Minuten ist das gemacht) und für nächste Woche treffen wir uns virtuell und er zeigt uns ein bisschen was dazu.
9:00 rauche ich eine Zigarette auf der Terrasse, verteile Vogelfutter, sammle leere Igelfutternäpfe ein und trink einen Kaffee.
9:30 ein Sprintreview, einen zweiten schaffe ich nicht (paralleles Meeting), da lade ich nur den Film runter.
Danach bilaterales Gespräch mit meinem Teamchef, dem tatsächlich auffällt, dass an meinen Haaren was anders ist. Nun ruft mich ein anderer Kollege an, der ein neues Mikrofon hat und mit diesem und dem PC Lautsprecher das Headset ersetzen will – funktioniert nur halb: er sieht mich, ich höre ihn, aber er sieht nur meine Lippenbewegungen und hört nichts – ich sage nicht, dass ich auch nur so getan habe, als ob ich spreche (SCHERZ, da ging wirklich was nicht bei ihm).
Jetzt kommt ein erster Anruf auf meine Mails vom Morgen (wieder fallen meine hochgesteckten Haare auf) – Team K wird sich ganz doll anstrengen und es bestimmt schaffen, seinen Teil zu Projekt S beizutragen. Das schreibe ich dann gleich der Gesamtprojektleiterin, die freut sich.
Mittags wieder ein Zigarette auf der Terrasse. Ich weiss jetzt, warum die Äpfel, die ich immer dem Amselpärchen hinwerfe, was irgendwo im Garten wohnt, nicht angerührt werden. Ich sehe nämlich den Amselrich bei den Tomatenpflanzen hocken (die ich nun wirklich mal am Wochenende wegtun muss) und sich kleine Tomaten holen.
Danach fange ich mit dem Review der Projektunterlagen an, die heute noch verschickt werden sollen. Das Ergebnis maile ich dann weiter und 16:30 mache ich Schluss.
Erstmal wird gespielt und überhaupt werden die Spielstände und die Börse überprüft – man kommt ja zu gar nichts:
Shakes and Fidget: 474
Candy Crush Saga: 4222
Candy Crush Soda: 2002
Öl Brent: 40.98
Zum runterkommen einen Prosecco, von gestern übrig. Dann wird gekocht, heute gibt es Zucchini Pasta aglio e olio
Zwischendurch noch Futter für die Igel rausstellen. Der Kleine ist auch da und ich würde ihn gern wiegen, aber die Küchenwaage ist kaputt gegangen. Gleichmal eine bestellt, dann ist er halt morgen dran. Dann hocke ich mich mit einem alkoholfreien Radler vor den Fernseher.
Jetzt gerade poste ich das, dabei sehe ich, dass Emily mir neu folgt (ich kann sie aber nicht verlinken, die Adresse gibt es nicht) und auch theconnoisseur hier öfter vorbeischauen wird. Und dann geh ich ins Bett – kein Foto.
Den zweiten Teil Chili, ist ja perfekt zum Aufwärmen. Dazu Reis und Salat.
getrunken
Rest Rueda
Alkoholfreies Radler.
gesehen
IMPREINT journal möchte auch sehe, was hier gegessen und getrunken wird. Herzlich willkommen.
Neue Serie: New Blood – Tod in London. Gefällt mir.
geschnitten
Den Lavendel. Heute war ja super Wetter, dachte ich mir gestern so – machst du heute mal schon 14:00 Schluss und dann raus in die Sonne. Die war auch da, aber leider hatte ich noch ein Meeting bis 16:30, bisschen Nachbearbeitung und dann war ja, wegen der blöden Winterzeit, auch die Sonne am untergehen 😪. Hab ich eine längere Mittagspause gemacht und da eben wichtig rumgegärtnert.
Chili Con Carne. Note to me – das nächste Mal doch keinen Zimt mehr.
getrunken
Mittags einen Prosecco bei den Besuchten.
Sauvignon Blanc – in der Nase eher fruchtig, Stachelbeere und Birne. Am Gaumen zunächst lieblich, dann eher sauer, im Abgang deutlich vegetal. Insgesamt aber doch gut.
Im Essen und dazu und danach Cabernet Sauvignon.
gesehen
Snatch – Schweine und Diamanten. Nicht ganz so mein Film.
Draussen tummeln sich jetzt noch zwei weitere Igel. Langsam fressen die mir die Haare vom Kopf 😉. Aber süß sind sie halt doch.