4G 1178

Heute ist Valentinstag, wenn man es genau nehmen will – Valensonntag (Valendienstag dann erst wieder in 2 Jahren).

gegessen

Zum Valentinstag auf Wunsch des Valentins – Raclette:

getrunken

Zum Valentinstag auf Wunsch der Valentina: Franciacorta im Bett. Ein Sekt aus der Lombardei (links vom Gardasee), produziert im Champagnerverfahren (aber deutlich günstiger zu kaufen). Achtung – Serviceblog: Zum Namen gibt es 2 Erklärungen:

1) Das Gebiet musste eine zeitlang (10./11. Jahrhundert) keine Steuern zahlen – corte franca / Francae Curtes, steuerfreie Gerichte.

2) und die finde ich lustiger: Karl der Grosse hat geschworen, das Fest des Dionysius in Frankreich zu begehen. Da er sich aber verspätet hatte, nannte er die Gegend, in der er grade war „la petite France“ oder eben Franciacorte.

Später Hot Port in der Sonne (Portwein, heisses Wasser, Zitronenschale, Sternanis)

Zum Raclette Rosé. Später noch Sekt im Vorgriff auch morgen.

gesehen

Zum Valentinstag auf Wunsch des Valentins Abfahrt der Männer.

getanzt

nach Rio Reiser „Für immer und Dich“.

4G 1177

gegessen

Heute wollte ich Leber Berliner Art machen (habe ich auch gemacht), dazu wollte ich Kalbs- und Rindsleber kaufen (Kalb ist feiner, Rind ist würziger), aber es gab kein Rind, dafür allerdings Lammleber. Habe ich noch nie gegessen, klar war die sofort in meinem Korb. Zubereitet habe ich es ganz klassisch, mehliert, danach gesalzen, nur kurz gebraten, dazu Zwiebel und Äpfel, flambiert. Was soll ich sagen: Lammleber ist sehr lecker. Kräftiger als Kalb, feiner als Rind. Jederzeit wieder

Rechts Lamm, links Kalb, hinten Kartoffelpüree und Zwiebeln, vorn die Äpfel.

getrunken

Negroamaro Malvasia nera. Zweigelt. Bier.

gesehen

Auf Empfehlung von Mijonis „Wer nimmt den Hund“. War nicht ganz so begeistert. Lag aber nicht an den Schauspielern.

München Mord – Der Letzte seiner Art.

gehört

Ich hab ja dieses Buch von Rolling Stone und manchmal schlage ich blind eine Seite auf und dann höre ich das Album, was da steht. Heute James Brown „Star Time“

Einiges fand ich sehr schön, manches nicht so. Ich hab nicht alle 71 Songs gehört.

4G 1176

gegessen

Pilzrisotto mit Cognac und Sahne (Cognac und Sahne kamen an die Pilze, die separat zubereitet werden. Am Schluss kommt erst alles zusammen)

getrunken

Zum Wochenende einläuten die nächsten 3 Biere aus der Multibestellung

O’Hara’s Pale Ale: angenehmer Geruch, im Abgang für mich viel zu bitter.

Brlo C4po: trüb, wenig Schaum, extrem malzig, 7%. Nicht meins. Die 4 in C4po steht für 4 verschiedene Hopfen.

Delirium Nocturnum: dunkel, stark (8,5%). Etwas malzig, auch nicht mein Fall. Heute ist nicht mein Bierglückstag.

Chardonnay, weil ich den fürs Risotto brauchte und der Rest weg musste.

gesehen

„Willkommen bei den Hartmanns“. Gar nicht so schlecht, nicht nur lustig. Ach ja, Senta Berger fand ich schon immer toll.

geprüft

wurden nochmal meine Augen. Ich habe mir neben einer Gleitsichtbrille auch Gleitsichtkontaktlinsen machen lassen. Weite passt, mit der Nähe haperts noch und bei täglich 10h am Computer brauche ich das. Jetzt kriege ich nochmal andere und dann passt das hoffentlich.

4G 1175

gegessen

Pizza.

getrunken

Cola.

geärgert

Letzte Wochen habe ich Blumen bestellt bei Fleurop, Liefertermin Dienstag, damit meine Frau Mutter überhaupt was geburtstagliches hat, wenn schon keine Gäste kommen. Montag habe ich eine Mail bekommen, dass die Blumen an DHL übergeben wurden. Heute, Donnerstag, kamen sie an, erfroren, weil sie wahrscheinlich tagelang irgendwo rumlagen. Ich bin höchst unerfreut. HÖCHST UNERFREUT!

gesehen

ikgblogger liest jetzt immer hier mit, hoffe es gefällt Dir.

„Der Preis der Versuchung“.

4G 1174

gegessen

Für das England Wochenende hatte ich u.a. auch Stremellachs gekauft, weil es als Vorspeise eine Art Lachs Törtchen geben sollte. Wir hatten aber so viel (zu kochen, zu trinken, zu reden), da ist das ausgefallen, Er muss aber weg, also heute nochmal das Fisch Pie, was ich letztens schon hatte. Diesmal mit weniger Sauce. Sieht wieder nicht doll aus, aber war wieder lecker

getrunken

Cola, Prosecco, Gin Tonic.

gesehen

Eine Folge „Undercover“.

gearbeitet

gearbeitet, gearbeitet. Ich bin müde.

4G 1173

gegessen

Spaghetti mit Feta, getrockneten Tomaten und Oliven. Ich hatte noch Zucchini (die habe ich angedünstet) und Basilikum im Kräutertopf – kam beides dazu.

getrunken

Gin Tonic, Cola.

gesehen

Die Bestatterin. Also den Film („Die unbekannte Tote“), nicht in echt 😉

gesprochen

mit meiner Frau Mutter, die heute Geburtstag hat. Sie sitzt allein zu Haus. Ich kann nicht hin, weil man im Moment nicht reisen kann. Geschwister können nicht, weil wegen des Schnees kein ÖV fährt. Naja, im Sommer wird’s wieder gehen, dann holen wir alles nach.

4G 1172

gegessen

Montagssalat.

getrunken

Cola. Ein Glas Restwein von gestern abend. Alkoholfreies Radler.

gesehen

Sapadi ist neu dabei – viel Spass 😊

„Curling für Eisenstadt“, sehr witzige Trainerin.

genossen

Mittags nochmal kurz in der Sonne gesessen, bevor ab morgen auch hier nochmal eisige Kälte und Schnee kommen soll. Hoffentlich überlebt das mein einziges Schneeglöckchen, was schon rausguckt.

4G 1171

gegessen

English Breakfast

getrunken

Zum Frühstück noch ein Bier

Gin Tonic. Primitivo.

gesehen

„Disrupting Wine – The Life of an Entrepreneur“ – Doku über den Gründer von vivino, eine App, die ich seit 9 Jahren nutze.

geschenkt

bekommen. Augen auf auch bei der Gastgeberwahl 😉

4G 1170

Heute ist englisch angesagt

gegessen

Selbstgebackene Scones mit clotted Cream und Erdbeermarmelade. 4 verschiedene Sandwiches. Eine Art Shepperd’s Pie nach Jamie Oliver

getrunken

Als Opener Black Velvet (Sekt mit Stout, 1:1), Pims, verschiedene englische Biere, Rotwein (es gab auch einen Weisswein, aber der war unterirdisch)

gehört

Englischen Pop.

gespielt

Bowling mit Nintendo.

4G 1169 extended version

5. Februar, ein Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und bevor ich es reinlasse, muss ich noch Frau Brüllens Neugierde befriedigen, die da wissen möchte: WeDedWdgt (Wie empfängst Du eigentlich das Wochenende den ganzen Tag). Alle anderen und auch ich antworten:

6:20 fängt mein Radio an zu spielen (heute 74 75 von The Conells, als es anfängt zu spielen, sind sie bei 35), ich steh auf und spule die Morgenroutine ab – Kaffeemaschine, Bad, Kaffee, Arbeitszimmer. Zwischen Kaffeemaschine und Bad mache ich (seit einer Woche) einen Stopp beim Blutdruckmessgerät. Vor 2 Wochen war ich zu einem Gesundheitscheck und man meinte, der Blutdruck und auch der Puls sei zu hoch und ich soll das jetzt mal 2 Wochen messen und aufschreiben. Hui Listen :). Also gemessen: Blutdruck ist im Moment normal bis leicht erhöht (denke ich jedenfalls, ich messe früh, vor dem Kaffee), Puls halt ne Katastrophe, aber gut, bei dem Stress, was will man erwarten.

Bei einem Zigarettchen und (erstmal) koffeinfreien Kaffee fahre ich den PC hoch, logge mich in der Firma ein und schau mal so rum. Einstempeln, Mails checken, System checken.

Heute ist Release, sprich ab Nachmittag werden trölfzig Systeme aktualisiert, das zieht sich bis weit ins Wochenende rein, alle sind etwas angespannt. Ich mail ein bisschen hin und her, dann schreib ich erstmal auf, was ich diese Woche gemacht habe.

8:00 koche ich Kaffee für den Mitbewohner und giesse Olivenbaum, Zitronenbaum, Lorbeer, Kaktus und 3x Kräuter, die jetzt im Winter mit bei mir drinnen wohnen. Mit den Kräutern habe ich es wohl zu gut gemeint, da muss ich erstmal die Töpfe entleeren.

9:00 kurze Pause mit Zigarette (und ohne Kaffee) auf der Terrasse.

10:30 ein Meeting, was quartalsweise stattfindet,  mit ein paar Leuten von einer Anwendung, die ich stellvertretend betreue. Da muss ich nix machen, nur zuhören. Immer hin erfahre ich dabei, dass jemand gekündigt hat. Ok, den konnte ich eh nicht leiden, also egal.

Nächste Woche haben 3 Kollegen Ferien, von denen ich die zu betreuenden Anwendungen erbe (insgesamt 4), da hole ich mir noch ein paar Infos, damit das nächste Woche gut kommt. Noch mehr Stress kann ich nicht gebrauchen – ich sag nur mein Blutdruck / mein Puls. Das sage ich jetzt immer, wenn mich jemand nervt, gucken die immer ganz erschrocken, lustig.

Weiter geht’s mit Projekt S. Die Userstories müssen nun mal langsam geschrieben werden, damit die Entwickler wissen, was sie machen sollen. Es gestaltet sich zäh, da es im Projektteam sehr unterschiedliche Vorstellungen über Herangehensweise und Form gibt. Ich bin „very not amused“, es geht teilweise um ganz klare Dinge. Mein Spruch, den ich mantramässig wiederhole, ist „Eine Anforderung, die nicht aufgeschrieben ist, existiert nicht“. Ich kann mich nur mäßig durchsetzen und wir einigen uns (ERST MAL) auf einen Kompromiss.

Es scheint die Sonne, die Vögel zwitschern sich die Seele aus dem Leib, also gehe ich in der Mittagspause eine Runde um den Block. Nicht weit von meiner Wohnung ist eine Scheune und da kann man Bio Eier kaufen (so mit Kasse des Vertrauens), das nutze ich als Ziel für den Spaziergang. Das Wetter ist so schön, da bleibe ich nach der Rückkehr erstmal ein Weile in der Sonne sitzen. 12:50 gehts weiter:

Für Projekt A soll ich was testen, habe ich gemacht und wir gehen – erst per Mail, dann per Videokonferenz – das Ergebnis durch. Man ist zufrieden, es wird jetzt jemand beauftragt, was zu programmieren und ich mach auf meiner Seite weiter.

Im Projekt D ist beim testen ein Fehler aufgefallen (wurde bereits korrigiert), aber die Wellen schlagen hoch. Wieso, weshalb, wer ist schuld (ich nicht übrigens), bla bla bla. Jetzt wird für nächste Woche ein Meeting aufgesetzt – oTon aus der Einladung: „positive Emotionen sind willkommen“. Ich hauche nur – mein Blutdruck, mein Puls.

Wir haben die Anweisung 1x in der Woche mit jemandem in der Firma zu telefonieren, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben – für den Zusammenhalt und so. Kurz bevor ich Schluss machen will, kriege ich also einen Anruf von jemandem, den ich tatsächlich bis dahin erst 2x von weitem gesehen habe. Schwatzen wir also 10 Minuten. Dann kommt echt noch jemand anderes und bittet um Hilfe, weil der, der es auch könnte schon weg ist. Ich versuche es auf Montag zu verschieben, aber er braucht es jetzt. Also mach ich das auch noch schnell und dann ist aber Schluss. 16:08 melde ich mich ab.

Ich drehe mich um und bin zu Hause. Also diese kurzen Arbeitswege sind nicht schlecht, muss ich mal sagen.

Nun kann ich mich langsam auf das Wochenende einzustimmen. Da die Kneipen ja geschlossen sind, gibt es mein Wochenendeinläutbier seit Wochen zu Hause. Um da Abwechslung zu haben, habe ich eine Auswahl Biere aus aller Herren Länder bestellt. Die warten jetzt im Kühlschrank, bis jedes mal an einem Freitag dran kommt.

Heute (es sind kleine Flaschen und wir zu zweit):

Australisches Bier: naturtrüb, Geruch Banane, im Abgang angenehm bitter.

Irisches Bier: Dunkles Rot. Geruch und Geschmack sehr malzig. Kann man trinken.

Belgisches Bier: Geruch Himbeere, schmeckt wie Himbeersaft, der hinten bitter ist (lt. Etikett Kirschsaft und Holunder). Hat 8%. Den Alkohol, schmeckt man nicht. Insofern gefährlich.

Dann bekomme ich Hunger und es werden Koteletts geschmort (amerikanisch), dazu Kartoffelbrei

Danach werfe ich mich dekorativ von den Fernseher und lass mich beriesseln, gesehen habe ich „Stubbe – Tödliche Hilfe“.

Nun mache ich mich chic fürs Bett, damit das Wochenende sich freut, wenn es mich morgen früh sieht, und mehr schreib ich hier nicht.