Nass und kalt

Es donnert und blitzt und schifft. (Schifft! Regen ist das nicht mehr). Alle Züge auf meiner Strecke fallen auf unbestimmte Zeit aus. Homeoffice kann ich nicht machen, weil in meinem Arbeitszimmer der Besuch schläft. Also sitze ich hier am Bahnhof rum. Mir ist kalt. Ich will den Sommer zurück.

Weitere Züge fallen aus. Ich geh jetzt nach Hause und mache einen Tag frei. Das ist mir zu blöd.

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gegessen

Salat (Gurke, Tomate, Paprika, Schafskäse, Oliven), Gazpacho für morgen (jetzt wo ich schreibe, heute) vorbereitet.

getrunken

Radler alkoholfrei

geräumt

Zimmer vorbereitet für den nächsten Besuch – allerdings nur für eine Nacht, maximal 2 und grundsätzlich pflegeleicht (so wurde es mir jedenfalls versichert)

gelesen

Das Wetter vor 15 Jahren von Wolf Haas

Sehr witzig ist, dass es nicht in Romanform geschrieben ist, sondern wie ein Interview zwischen Autor und Literaturzeitung (org: Literaturbeilage). Ich war zunächst etwas verwirrt, habe dann vor geblättert, um zum „richtigen“ Roman zu kommen und dann gemerkt, dass das ganze Buch so ist. Aber wenn man sich dann darauf einlässt, liest es sich super.

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Bei der Hitze will Frau Brüllen sichergehen, dass die anderen auch schwitzen und nennt das WsDedgT (Wie schwitzt Du eigentlich den ganzen Tag) 😉 Wie es bei den anderen hitzetechnisch aussah, kann man dann hier nachlesen.

9:00 werde ich wach, noch ist es ganz angenehm. Mit Kaffee setze ich mich auf die Terasse und schreibe den Beitrag für gestern und habe das Buch von gestern fertig gelesen. Es bleibt mau, auch heute kein Foto.

Danach kurzer Check der Spielstände/Level:

Shakes and Fidget: 416
Candy Crush Saga: 2866
Candy Crush Soda: 1310

Noch ist es ganz angenehm, also Zwiebeln geerntet, bevor sie gebraten werden, das soll ja in meiner Pfanne passieren

Dann wieder hinsetzen, weil für alles andere zu heiss. Dabei viel getrunken – Radler

Im Radio läuft „It’s raining again“ – echt, kein fake.

Dehydrierung droht, ganz gefährlich in meinem doch schon fortgeschrittenen Alter – also Lambrusco

Im September mache ich Ferien in Italien, da komme ich auf der Fahrt zum Ziel bei dem Lambruscohändler meines Vertrauens vorbei, also können die Bestände ruhig dezimiert werden.

Weiter lesen, diesmal Karen Kijewski – Katapult. Recht witzig, einigermassen spannend, nicht anspruchsvoll und somit bei der Hitze gerade richtig.

Mir ist nicht nach Fleisch und so wird ein vegetarisches Curry gekocht, was ich eh schon lange ausprobieren wollte und genug Gemüsereste waren auch da.

Den Rest des Abends auf der Couch, duschen, nicht abtrocknen. Mord auf Shetland.

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gegessen

Avocadorisotto – letztendlich Risotto mit untergerührter Masse aus Avocado, Parmesan und Mascarpone. Das Risotto muss aber sehr trocken sein, damit es durch die Masse nicht wieder zu flüssig wird.

getrunken

Vinho verde

geflogen

Das Erstgeborene (ich denke, da sind noch mehr) der Rotschwänzchen, die bei mir im Garten, also im Lüftungsrohr an der Wand brüten, machte seinen ersten Ausflug – musste sich aber ständig ausruhen. Ein Geschrei bei den Eltern

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gelesen

Lia Matera – Am Rande des Gesetzes. Mehr geht einfach nicht bei 36 Grad im Schatten. Deswegen habe ich auch kein Foto für dieses Buch 🙂

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gegessen

Soljanka

getrunken

Die Gäste Ginger Ale und Wasser, ich Dornfelder und Pinot Grigio

gearbeitet

Ich im Büro erholt, die Gäste Hecke geschnitten – win win

gebaden

Die Gäste an den See gefahren und dort baden lassen.

Nun sind sie weg – jetzt wo ich das schreibe

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gegessen

Bis 20:45 auf dem amwenigstenheissenkühlen Teil der Terrasse gesessen, dann keinen Hunger mehr und vor allem keine Lust, was zu machen. Also Dosensuppe, geht auch.

getrunken

Rest Wein (aigle und Silvaner aus der Pfalz)

gesehen

2 Folgen Will and Grace

gekauft

Diverse Lebensmittel, da ab morgen Besuch im Haus und die ja bekocht werden wollen. Wein brauche ich da nicht, der eine Teil trinkt gar nichts und der andere Teil ist ein Dummschwätzer, da kann ich irgendwas hinstellen. Isso – echt.

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gegessen

Sparerips. Ich weiss nicht, was mich geritten hat, marinierte Sparerips zu kaufen, ich weiss doch genau, dass das Rotz ist (selbst mariniert ist was ganz anderes). Also habe ich gemacht, was ich normalerweise nicht mache, denn man kann aus allem etwas machen – ich hab es weggeworfen.

getrunken

Ich bin etwas enttäuscht, verhaltene Nase, matt am Gaumen, mittellanger und bitterer Abgang.

gesehen

Mord auf Shetland – Die Nacht der Raben, ist ok. Manche Stränge sind schon sehr vorhersehbar, aber die Lösung war für mich etwas überraschend.

gehört

Seit langem mal wieder im Radio – Hurricane von Bob Dylan. Für mich eines der besten Lieder: Don’t forget, you are white.