4G 7

gegessen

Salat aus Resten (Tomate, Paprika, Blattsalat, Sardellen, Artischocken, Eier)

getrunken

Suze mit Tonic

gesehen

Zuckersand – sehr schöner, eindrücklicher, trauriger Film! Zitat aus zeit.de: „Sein gesamtes Handeln wird vom unerschütterlichen Glauben an die Freundschaft angetrieben.“….“In seiner kindlichen Standfestigkeit und Treue verkörpert der Zehnjährige etwas, was den meisten von uns längst abhandengekommen ist.“

gelesen

Eine Art Harry Potter für Erwachsene.

4G 5/6

gegessen

Mini Quiche, Krabbencocktail, Kaviar (Jupp, echten)

getrunken

Champagner, Cremant de Bordeaux, Gin Cocktails

gesehen

Wie an den ersten 2 Rubriken erkennbar ist das ganz eher 20er mässig angehaucht (die sich übrigens bald zum 100 mal jähren – boahh, ich werde alt, mir ist, als wäre es gestern gewesen) – also: The Great Gatsby mit Leonardo

gelesen

Francis durch, zum Schluss etwas sehr und überflüssig dramatisch, aber ok. Heute Abend entscheide ich, was ich als nächstes lese – es sind noch ungelesene Francisse 🙂 da, aber vielleicht schiebe ich was anderes dazwischen.

4G 4

gegessen

TK mini Pizza, weil zu faul zum kochen

getrunken

Grüner Veltliner, Weinviertel

gelesen

Francis fast fertig – morgen schlafe ich aus, also lese ich das heute durch

gelernt

Schon 4-5 rohe Kidneybohnen reichen aus, um Übelkeit, Brechreiz oder Durchfall auszulösen. Hmmm, klein gehackt sieht man die eigentlich nicht.

4G 3

gegessen

Griechischer Salat, der bei mir so heisst, weil Schafskäse und schwarze Oliven drin sind. War noch Gurke, Tomate, gedünstete Zucchini und Paprika dabei.

getrunken

Cola, trotz siehe gesehen

gesehen

Arte TV: Die wunderbare Welt der Weine: Italien: Prosecco und das Lebensgefühl des Veneto
Muss ich gleichmal wieder kaufen, diesmal gabs nur – siehe getrunken

gelesen

Immer noch Francis. ich geh einfach zu spät ins Bett und dann lese ich nur kurz – normalerweise ist das eine Sache von einer guten Stunde. Aber bald 🙂

4G 2

gegessen

Frittata (Zucchini, Frühlingszwiebel andünsten, Basilikum und Erbsen dazu, Eier und geriebenen Käse und sauerer Halbrahm mischen und drüber,
das Ganze in Muffinförmchen und in den Ofen).

getrunken

Weissburgunder, Weingut Hessert

gelesen

Buch von gestern, war und ist spannend

gesehen

Sendung über Champagne und Champagnerherstellung (das ist ja nördlicher als ich dachte – naja – ich, der Geographiefuchs)

4G 1

gegessen

Miesmuscheln asiatisch: 1/2 Tasse Wasser verkochen lassen, Muscheln rein, ca. 8 Minuten im geschlossenen Topf kochen (immer mal rühren oder Topf schütteln). Parallel dazu: Ingwer, Zitronengras, Zitronensaft und Kokosmilch einkochen lassen, Wasser von Muscheln dazu, nochmal einkochen lassen. Alles mischen, Petersilie drauf

dazu getrunken
Rosé, Negroamaro/Primitivo, kräftiges Rosa, Nase und Gaumen Erdbeere (mir zu intensiv), etwas zu lieblich – insgesamt nett, aber nicht passend zu den Muscheln.

Nun ja, sie (die Muscheln) waren auf dem Tisch und er (der Wein) auch. So what

gelesen

Bis kurz nach der Explosion. Bin gespannt!

gesehen

Am Aufgang zu Bahnsteig 7 ist jeden Abend eine mitteljunge Frau mit Rollator, die wartet, dass ihr den jemand hochträgt. Sie ist immer 16:58 dort und ich geh an ihr vorbei und muss zu Bahnsteig 10 und mein Zug fährt 17:02. Ich hab immer ein schlechtes Gewissen, aber ehr zum Bahnhof kommen bringt nichts, da sie ja dann noch nicht da ist und wenn ich helfe, verpasse ich meinen Zug. Sind aber immer genug Leute da. Trotzdem.

Impressionen aus der S-Bahn (1) – 2. Bildungsweg am Morgen

Seit ich S-Bahn fahren (jeden Tag 2x 30 Minuten) entwickle ich mich zum Allgemeinbildungsgenie – dank der mitfahrenden Schüler / Lehrlinge / Studenten – die natürlich die 30 Minuten Fahrt zum Selbststudium / Hausaufgaben machen nutzen und sich mit ihren Freunden / Kommilitonen / Lehrlingskollegen austauschen (oder abschreiben). Alles laut, so dass jeder Bescheid weiss.

Sollte ich mal in das örtliche Krankenhaus müssen, weiss ich jedenfalls, welcher Arzt nett und kompetent ist, welche Schwester freundlich, welche man lieber nicht anspricht, notfalls könnte ich mir sogar selber eine Spritze setzen, jedenfalls wurde das Procedere ausführlich mehrere Zugfahrten lang behandelt.
Ich kenn mich aber neu auch in Einkauf und Warenpräsentation in Supermärkten aus, könnte sehr gut diverse Mathematikseminare halten, würde souverän Blumensträusse binden, Senioren betreuen, neuerdings (kein Witz) kann ich Gebärdensprache (da gibt es so viele Feinheiten, wie man ein und denselben Sachverhalt ausdrücken kann)
Und natürlich könnte ich fast jede beliebige LK in diversen Fächern schreiben – gelernt wurde für mich bereits (inkl. Abfragen, wo ich die Antworten irgendwann mitsprechen konnte).
Das Ganze natürlich wahlweise auch in Französisch oder Englisch.
Ach ja – studieren könnte ich auch. Dank Uni und Hochschule und eben den Studenten, die dorthin, gern auch mal zu Prüfungen, fahren und im Zug laut lernen – kenne ich mich sowohl in Pädagogik als auch in Jura aus.

Und das alles quasi nebenbei, während ich aufs Handy starre, Sag nochmal einer, Handy macht dumm.

Winzer vs. Winzergenossenschaft

Kürzlich war ich ja im Elsass und besuchte dort auch eine Winzergenossenschaft (Cave de Beblenheim) und einen Winzer (Jean Wach in Andlau). Bei beiden kaufte ich u.a. einen Grauburgunder (gleicher Ausbau, gleicher Jahrgang, gleiche Preislage) und verkostete diese nun. Beide haben mir geschmeckt, interessant waren die
Unterschiede.
Farbe: Der Grauburgunder der Winzergenossenschaft hatte ein tiefes Honiggelb, der des Winzers war eher hellgelb.
Nase: Beide waren am Anfang eher unscheinbar, beide entwickelten nach einer Weile im Glas einen angenehmen Duft nach Birne, grünen Äpfeln.
Gaumen: Der Wein der Winzergenossenschaft war deutlich fruchtiger, dafür etwas matt. Der des Winzers hatte etwas mehr Säure, wirkte deutlich spritziger. Der Winzergenossenschaftliche Wein hatte einen längeren Abgang.
Beide haben mir gefallen, sehr schön fand ich eben die Unterschiede.
Bald fahr ich noch einmal in den Elsass, mal sehen, was ich dann finde.

Beruhigend

Jeden Morgen (seit ca. 10 Jahren, also inzwischen ungefähr 2500 Mal) fahre ich mit der S-Bahn von H nach L*. Wenn ich in H einsteige, sagt eine freundliche Frauenstimme aus den Lautsprechern: Wir begrüssen Sie in der S9 von H nach L über I, J und K. Dann fahre ich so vor mich hin (vielmehr die S-Bahn mich), lese Zeitung, spiele auf dem Handy, gucke raus oder die Mitfahrer an (was lesen die, was haben die an, ..) – das übliche halt.
Und jeden Tag, wenn die S-Bahn dann in K gehalten hat und wieder losfährt, sagt die Stimme: Dieser Zug fährt weiter als S9 bis L. Betonung auf dieser und 9.
Und dann denke ich zuerst „Besser iss“. Aber dann überlege ich jedes mal, warum das nochmal betont wird – es ist die ganze Zeit schon die S9 gewesen und sie war auch die ganze Zeit auf dem Weg nach L und was ich wohl machen würde, wenn die Ansage mal ausfällt, ob das dann heisst, dass es diesmal nicht die S9 ist oder dass sie es immer noch ist, aber diesmal nicht nach L fährt. Es ist alles sehr beunruhigend, aber dann sind wir immer schon in L (von K nach L sind es nur 5 Minuten) und dann bin ich wieder beruhigt.

Ich halte Sie auf dem Laufenden, sollte sich da was ändern mit der S9 und L.

*Diese Buchstaben entsprechen tatsächlich den Anfangsbuchstaben des Start- und Zielortes. Auch irgendwie beruhigend.

Weinfest Flohnheim

Auf der Rückfahrt von den Auffahrtsfeierlichkeiten besuchte ich zwecks Übernachtungsstop das Weinfest Flohnheim (die Wahl fiel auf dieses Fest / diesen Ort, weil am Weg – nichts weiter.
Am Samstag Nachmittag kamen wir an und gingen (nach Bezug der Pension) auf den Marktplatz, wo eine „geführte“ Verkostung in vollem Gange war. Es gab 8 Buden der verschiedenen Weingüter (in eine Bude teilten sich 3 Winzer)

und 4 mit Essen.

Dafür gab es kaum Sitzplätze. Der clevere Mitfahrer erspähte aber recht bald eine Bank hinter 2 Weinbuden mit Blick auf die Festbühne und hinter uns die Kirche – also schön abseits und mittendrin. An den Buden wurden verschiedene Weine in grosszügig eingeschenkten 0.1 Gläsern zu Preisen zwischen 2.50 und 3.50 verkauft. Wir waren an jeder Bude, bei manchen mehrmals und fanden übereinstimmend, dass uns die Weine vom Weingut Christ am besten schmeckten, da vor allem der Sauvignon Blanc und der Morio Muskat.
Wir werden sicher nicht das letzte mal in dieser Gegend gewesen sein und dann dem einen oder anderen Weingut, bestimmt aber dem Weingut Christ einen Besuch abstatten.