Beim Chinesen. Nicht das super Essen, aber eben Tradition – aus Gründen. Vorspeise war aber erstaunlich gut (Ente, die man in die Omelettes einwickelt, rechts oben zu sehen), bei den Hauptspeisen u.a. Rippchen (leider gepökelt, aber nicht schlecht)
getrunken
Rosé beim Chinesen, abends Wermut und Tinto Verano (Rotwein und Zitronenlimonade)
gesehen
Grissini „verwelken“, wenn sie über Nacht draussen stehen
In Javea haben sie so Flaschen mit Bändern über den Straßen hängen. Die Markthalle, hier waren leider wenig Stände offen, auch die Tapas Bar war geschlossen (macht aber Donnerstag auf, Ihr könnt raten, wo ich Donnerstag bin)
Es gibt eine Gitarrenmanufaktur
bewacht von Hunden – man sieht hier nur einen, es waren fünf
Hab ich erwähnt, dass ich im Pool war? Lange?
gefahren
Nach Teulada in eine andere Bodega. Nochmal Wermut gekauft (wusste echt nicht, dass es den hier gibt) und Rotwein. Man konnte alles vorher verkosten
5. September, Sonntag, mein erster voller Tag in Spanien und Frau Brüllen will genau wissen, was alle und ich so den ganzen Tag machen und nennt das Qhrted (Que haces realmente todo el dia).
8:10 wache ich von allein auf, draussen ist noch keine richtige Sonne, also lese ich erstmal mein Buch fertig und könnte den nächsten Teil anfangen. Dafür müsste ich aufstehen und 2 Schritte zu meiner Tasche gehen – wars das fürs erste 😉. Für das Handy muss ich nur den Arm ausstrecken, somit spiele ich ein paar Runden Candy Crush (Level 4815).
2 Kaffee und ein Glas Sekt später stelle ich den Sonnenschirm auf und trage 2 Stühle auf die Dachterrasse. Nun gehe ich zum und in den Pool. Inspiriert von Olympia bin ich Lagenschwimmerin. Kraul, Brust und Rücken funktionieren einwandfrei die 8 Meterbahnen plus Wende. Über Delphin (ich sag nur Robbe mit kurzen Stummeln statt Flossen) breite ich das Badetuch des Schweigens.
Ich beschliesse spontan (spontan kann ich) das Haus heute nicht zu verlassen, sondern lieber die gestern gekauften Weine zu verkosten
Von links nach rechts: Moskatel, Vermouth, Rosé
Dazu höre ich Buena Vista Social Club und versuche, die Texte zu übersetzen. Mittlerer Erfolg: Viel Amor, Alma, Corazon, Sabor, Muerte, Dolores und Sendero. Ein Beispiel: „Den Blumen möchte ich meinen Schmerz verbergen. Weil, wenn sie mich weinen sehen, werden sie sterben.“ Ist das was??
Schluss mit Trauer. Pool. Lange. Ich bin eine Nymphe.
Wir suchen eine Brille, die jemand irgendwo hin gelegt hat und nicht wiederfindet. Mein Mantra: Das Teil hat keine Beine, die ist nicht weg. Der Finder bekommt 2 Tage, an denen er bestimmt, was passiert – ICH 😊😊😊
Es ist heiss, ich wechsel in den Schatten und lese
Irgendwann kriege ich Hunger. Es soll Spaghetti, Tomatensauce, Pesto, Parmesan geben (da man inzwischen alkoholtechnisch das Haus per Auto nicht verlassen kann und selbiges – also das Haus – ca. 4 km von der Zivilisation entfernt liegt). Der Gasherd geht nicht. Die Gasflasche wird angeschlossen. Der Gasherd geht nicht. WhatsApp Nachrichten gehen hin und her. Der Gasherd geht nicht.
Es gibt Schinken, Käse, Oliven.
Jetzt sitz ich im Garten, höre Musik und genieße die warme Luft. Ach ja – und poste das fix.
Auf dem Weg von der Bodega zum Haus in einem Restaurant: Gruss aus der Küche, Fischsuppe (da waren kleine Nudeln drin), gedünsteten Fisch, Dessert
getrunken
Zum Essen Rosé, zum Abschluss brachten sie Bayleys und Monastrell (Süsswein)
gefahren
vom Flughafen nach Xalo, in einer Bodega Wein kaufen (Rosé, Monastrell) und Vermouth, angeblich sind sie bekannt dafür. Alles in 2l Flaschen. Die kühlen jetzt erstmal, morgen kann ich berichten, wie sie schmecken
Danach essen, einkaufen und dann zum Haus und dem Pool, der sofort mein bester Freund wurde. Für bestimmt wundervolle 6 Tage.
geflogen
nach Alicante. Dort mit Mietwagen weiter nach Javea. Im Flugzeug und später Powell gelesen
Ein paar YouTube Filmchen über die Gegend, in die ich in 3 Tagen fahre. Ich war zwar schon paar Male dort, aber kann ja sein, dass es etwas Neues dort gibt. Gibt es nicht.
gesessen
in der Sonne draussen. Man muss nur manchmal rumningeln und schon kümmert sich das Universum 😉
Rest Schweinebraten und Knödel. Dann – weil noch Hunger und eh weg musste – Räucherlachs (ein Gruss an VVN).
getrunken
Alkoholfreies Radler.
gesehen
Die Frau des Nobelpreisträger. Sehr guter Film, starke Glenn Close.
gelesen
im Internet, dass der Film nach einem Roman von Meg Wolitzer gedreht wurde (The wife). Ein weiteres Buch von ihr ist „Die Interessanten“. Das habe ich sogar gelesen, kann mich aber nicht den enthusiastischen Meinungen des Internets anschliessen.