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gegessen

Mortadella, Bistecca ala Fiorentina, Parmaschinken.

getrunken 

Lambrusco der Cantina di S. Croze: 

Salamino DOC secco,  amabile,  Tradizione, Sorbara. Alle sehr lecker, fruchtig, da secco nicht klebrig süss, teilweise mittlerer Abgang. Sehr schön. Und das gibt es auch sfusi :


Habe aber Flaschen gekauft.

gesehen

Weinberge,  schöne verfallene Schlösser. Autofahrer, die auf der Autobahn rechts und gefährlich nah überholen.

gelesen

Weinempfehlungen, Reiseführer.

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gegessen 

Da ein Kurzurlaub in Italien angesagt ist, spanische Tortilla und chilenischer Tomatensalat. Muss man nicht verstehen.

getrunken 

Pinot Grigio, allerdings argentinischer.

gesehen

3 Folgen Bad Banks. 

gelesen 

Packliste

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gegessen

Überbackener Chicorée (in Schinken eingewickelt, mit Béchamelsauce übergossen und noch Käse drüber) – war nicht schlecht, obwohl ich Chicorée gar nicht mag, aber der bittere Geschmack war durch das blanchieren (erwähnte ich, dass die Teile vorher blanchiert wurden) weg.

getrunken

Bier und zwar Grimbergen Printemps, sehr lecker, fruchtig, aber nicht zu süss und erstaunlich leicht bei immerhin 6%.

gesehen

Moonrise Kingdom – sehr merkwürdiger Film, ich war echt froh, als er vorbei war.

gelesen

Das Buch habe ich ganz ehrlich nur des Titel wegen gekauft (im Second Hand), ist lustig, perfekt für ein paar Seiten vor dem Einschlafen.

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gegessen

griechischer Salat (eigentlich nur alles Gemüse, was vom Wochenende übrig ist mit Oliven und Schafskäse) mit kleingeschnittenem Bärlauch, der schon den halben Vorgarten überwuchert

getrunken

Das letzte Glas Silvaner, alkoholfreies Bier.

gesehen

Anthony Bourdain „No Reservations Emilia Romagna“ – ich habe dermassen Hunger bekommen und freu mich jetzt schon.

gelesen

Aiken fertig – das war wirklich nichts. Da weiss ich nicht mal, ob ich das Buch in die Bücherkiste tu (Freunde von mir haben so was in einem Proberaum aufgestellt).

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gegessen

Die 2. Hälfte der 2 Matjes. Immer noch sehr lecker und nun alle.

getrunken

Einen Silvaner vom selben Weingut wie die Grauburgunder. Auch der „zitronensauer“ – eventuell ist das die Handschrift des Winzers, dann allerdings nicht mein Fall. Ich hab noch eine Scheurebe und eine Cuvée. Mal sehen, wann ich die probiere, sicher nicht in den nächsten Tagen.

gesehen

In ungefähr einem Jahr musswill ich mir einen California kaufen (eher geht nicht, das Geld will erst rangeschafft werden). Der Plan besteht schon seit 2 Jahren, deswegen ist es enorm wichtig, alle 2 Wochen bei den örtlichen Händlern vorbeizuschauen und abzuklären, ob sich irgendwas relevantes an den Modellen geändert hat (panta rhei). Also auch dieses Wochenende, da die Händler alle Schauwochenende hatten, ein Besuch beim Objekt der Begierde

Alles beim Alten (Aussehen, technische Parameter, Preis).

gelesen

Aiken weiter. Langsam wird es albern – alle Personen (und es sind viele), die einen potentiell dunklen Punkt in ihrer Vergangenheit haben, sind nun in einem Raum – der Roman nähert sich gottseidank seinem Ende. Eines ihrer schwächeren Bücher würde ich sagen.

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gegessen

zweierlei Matjes – einmal klassisch Hausfrauenart, einmal asiatisch (ohne Sahne etc., dafür Koriander, Minze, geröstete Zwiebeln, gerösteter Reis): asiatisch war sehr interessant, mache ich bestimmt öfter; Hausfrauenart ist immer lecker

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getrunken

Erste Erdbeerberbowle des Jahres, die Erdbeeren sind aber noch nicht so weit, hätte ich wissen können. 2 verschiedene Cabernet Sauvignons – sehr interessant die Unterschiede, der eine voll auf Frucht, der andere mit Holz. Der erste hat mir besser geschmeckt.

gesehen

Vor einem Jahr habe ich im Vorgarten einen Wein gepflanzt (Sangiovese), der ist gleichmal 4 Meter abgehauen. Dann habe ich ihn gekürzt und nun ein Gerüste gebaut und Draht gespannt und nun wird er erzogen. Als kinderlose wird das eine ganz neue Erfahrung für mich :). Ich weiss gar nicht, was sagt man da? So, lieber Wein, um 8 Licht löschen und das Handy bleibt aus? Das ist der Beginn des in 20 Jahren legendären Weingutes – NeFW (noch eine Flasche Wein) – ok, am Namen muss ich noch arbeiten.

gelesen

Zeitumstellung ist ja dieses Wochenende – huch, 1 Stunde weniger schlafen, dafür abends länger hell. Passt schon.

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gegessen

Lachs auf Paprikagemüse (Paprika mit u.a. Honig, da durch angenehm süss)

getrunken

2 unterschiedliche Grauburgunder des gleichen Weingutes. Beide in der Nase sehr verhalten, hätte jeweils auf Weissburgunder geschmeckt. Der Einfachere sehr viel Zitrus, mir letztendlich zu sauer. Der Lagenwein etwas besser, aber auch sehr kurzer Abgang, wenig Charakteristik. Sehr schön zu vergleichen die unterschiedliche Farbe. Kaufe ich aber beide nicht wieder. Auch dann zum Essen probiert, wurde nicht besser.

gesehen

2 Folgen Lucifer, dann kam Fussball – da bin ich eingeschlafen, weiss nicht, ob es war, weil ich fertig von der Woche war oder weil das Spiel so langweilig war. Weiss gar nicht, wie es ausgegangen ist, interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht wirklich.

gelesen

Karte meiner Schwester. Nachträgliches Geburtstagspäckchen. U.a. ein Block mit Karten, auf die man was schreiben kann und mit Fotos und Sinnsprüchen. Da war witzigerweise eine Karte dabei, die Berninis Elefant aus Rom zeigt, den ich dort nicht fotografiert habe, weil ich das irgendwie nicht hinbekommen habe (Und der Rüssel zieht wirklich wie ein Stinkefinger aus 🙂 ). Die Karte steckt jetzt an der Wand (hinter einem anderen Bild) und jetzt schau ich, dass ich einen kleinen Bilderrahmen bekomme und dann wird sie ordentlich aufgehängt. Dann mache ich auch ein Bild davon für diesen Blog.

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gegessen

Rumpsteak, Entrecôte, Rinderfilet (nur jeweils ein kleines Stück, nicht dass hier der Verdacht aufkommt, ich esse ein ganzes Rind). Alles nur kurzgebraten und etwas Pfeffer / Salz.

getrunken

Sekt

gelesen

Aiken weiter, muss mir schon mal Gedanken über das nächste Buch machen.

gesehen

Idioten im Büro: Wie letztens schon mal die Meldung, es geht nichts. Wie letztens schon mal, Nachfrage meinerseits: User, Umgebung, Fehlermeldung. Neu diesmal: Alle an meinem Platz und rege Diskussion der 3 Herren, welche Umgebung, welcher User (deren Schreibweise ändert sich auch immer mal, huch, ist gar nicht immer der gleiche). Währenddessen habe ich mal geschaut und es war wohl die Schreibweise der Berechtigungen (hier ist Gross/Kleinschreibung relevant, ein Fakt, der seit 6 Jahren bekannt ist). Hab jetzt nochmal alles aufgeschrieben – Test for Dummies sozusagen. Mal sehen, ob und wie es weitergeht.

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gegessen

Ein Externer (der Süsse mit den Grübchen) hatte seinen letzten Tag, also gab es Croissants. Zu Hause dann den Rest Mortadella.

getrunken

Cola

gesehen

Weil ich etwas besorgen musste, war ich in einem Teil der Stadt, in dem ich selten bin – Wahnsinn, welche Läden schon wieder weg sind und welche neu aufgemacht haben. Ich hoffe, die sind nicht alle Pleite gegangen, sondern waren Pop up Stores.

gelesen

Aiken weiter, geht so, bin bald durch.

Ich trinke, was MIR schmeckt

Am 18.3.2018 schrieb Stuart Pigott (britischer Weinkritiker) in der Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen einen Artikel zum Thema Wein, Supermarkt, Fachhändler, Sommeliers. Ein Punkt, der mir gefallen und eben auch schon aufgefallen ist, war:

„..Weinkenner neigen dazu, das Besondere zu suchen, ungewöhnliche Weine, die wir in unserer Arbeit anpreisen und deren Geschichte wir ausbreiten. Der typische Sommelier tut das Gleiche im Restaurant, und obwohl Weinhändler zwar unterschiedliche Einstellungen zum Produkt haben, gibt es auch unter ihnen den ehrgeizige Typen, der zum gleichen Verhalten neigt. […] Aber wir wollen auch unsere besonderen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Wenn es also ein Pinot Grigio sein muss (sic!), dann fällt unsere Wahl auf einen aussergewöhnlichen Wein dieser Rebsorte. Eine grosse Marke wie „Santa Margherita“ zum Objekt unseres Schreibens machen erscheint uns einfallslos, obwohl sie den Geschmack vieler Weintrinker trifft und ihnen Sicherheit bietet. Für uns Weinkritiker, Sommeliers und Händler stehen dagegen eigenes Wissen und Können als Grundlage für die Auswahl im Vordergrund. Weil wir uns so intensiv mit dem Thema beschäftigen, neigen wir zu Weinen mit ausgeprägtem oder gar extremen Geschmack, während die meisten Weintrinker nach Harmonie und Gefälligkeit suchen. Aus diesen Gründen haben die meisten Weinkritiker, Sommeliers und ehrgeizigen Händler keinen blassen Schimmer, wie die grossen Weinmarken der Welt schmecken. …“

Ich glaube, das ist, vielleicht nicht das, aber ein Problem. Diese allgemeine Haltung von Experten (sei es Essen, Trinken, Musik, Kunst), nämlich – was allen gefällt, kann nicht gut sein. Natürlich ist nicht alles, was Allen gefällt, gut. ABER: Was allen gefällt ist auch nicht per se schlecht.

Aber das denken viele Weinverkäufer, Kritiker, Weinkenner. Beispiele?

Chardonnay
*schnelles Kreuzzeichen* – Anything But Chardonnay. Wenn er schmeckt, dann ist es doch ok. Nur weil alle es trinken und es schlechte gibt, trinkt man keinen mehr?

Grauburgunder
Vor 3 Monaten auf Facebook ein Post eines bekannten deutschen Master of Wine: „Das fängt ja gut an. Gerade mit einem befreundeten Gastronomen gesprochen, der sagte, dass keine einzige Flasche Champagner an Sylvester gelaufen ist, dafür Grauburgunder ohne Ende. Soll jeder das trinken, womit er glücklich wird. Aber dieses gesellschaftliche Phänomen, dass Mittelmass / Durchschnitt zur Spitze erhoben wird, sich auf die Schulter zu klopfen, wenn man billig davongekommen ist, das finde ich bedenklich“
Hallo? Mittelmass / Durchschnitt – das hat dann wohl der befreundete Gastronom angeboten, oder?

Musik
Wieviele Indie Bands verlieren ihre Fans, sobald sie Erfolg haben und im Radio gespielt werden? Mainstream ist bäh?

Wenn man im Gespräch mit einem Musikkritiker sagt, dass man Mozart mag oder die Jahreszeiten von Vivaldi schön findet – Augenrollen, man hört förmlich den Gedanken, was ist das denn für ein Proll?

Skulpturen, Bilder
Immer gilt, gefällig = schlecht. Wenn Du das schön findest, hast Du keine Ahnung bzw. bist sehr einfach gestrickt.

Ich finde das sehr überheblich und ich will das nicht.

Möglich, dass es Kenner gibt, die jedes noch so kleine Gesteinsbröckchen, dass da in der Nähe der Rebe lag, rausschmecken können. Aber die Masse eben nicht, ich auch nicht. Die Masse sucht etwas, was schmeckt. Und erschwinglich ist. Nicht billig, aber erschwinglich, das ist nämlich ein Unterschied. Für viele sind 6-8 Euro für eine Flasche Wein schon sehr sehr viel Geld. Gott sei Dank bekommt man für dieses Geld in Deutschland durchaus was Vernünftiges. Aber dieses Elitäre, Intellektuelle und dieser Kampf um den noch selteneren ungewöhnlicheren Wein, der ist albern. Und fördert den Wein nicht.

Ich suche den für mich perfekten Wein, den ich gut trinken kann und den ich bezahlen kann. Und da es so viele Weine auf der Welt gibt, habe ich da auch noch viel zu tun. Und „Spass im Glas“ (Zitat, aber nicht aus dem Artikel von Pigott).